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    Westerwaldkreis

    Gläubige feiern erste Pfarrei neuen Stils im Westerwald

    Am Wochenende wurde die Pfarreiwerdung von Sankt Anna, der ersten Pfarrei neuen Stils im Westerwald, fröhlich gefeiert.

    „Es gibt für den Menschen kein Glück unter der Sonne, es sei denn, er isst und trinkt und freut sich!" Dieses Bibelwort könnte stellvertretend für die Festtage stehen, mit denen  Das Wort steht auf den neuen roten Bierdeckeln der Pfarrei – ja, sogar an solche Kleinigkeiten hatten die vielen haupt- und ehrenamtlich an der „Geburt" der neuen großen Pfarrei Mitwirkenden gedacht. Und den Begriff der Geburt des Babys St. Anna griffen bei der Begrüßung zum Festgottesdienst auch Hans-Jürgen Adler und Gisbert Wisser vom neuen Pfarrgemeinderat auf. „Schon nach relativ kurzer Verlobungszeit können wir jetzt die Hochzeit unserer beiden Pfarreien St. Anna Herschbach und St. Peter und Paul Weidenhahn und die Geburt des gemeinsamen Babys St. Anna", freuten sich die beiden. Dabei ist St. Anna ein ganz schön kräftiges Baby: 8000 Katholiken aus vielen Dörfern und der Stadt Selters bilden die erste Pfarrei neuen Stils im ganzen Westerwald. Die Urkunde über die Gründung der Pfarrei hatte Weihbischof Thomas Löhr mitgebracht. Nachdem er sie verlesen hatte, übergab er sie an den Pfarrgemeinderat und die beiden Pfarrer Marcus Fischer und Michael Pauly. Ein schönes Symbol war dann das Einsetzen der einzelnen Kirchensilhouetten in die vor dem Altar aufgestellte Pfarreilinie durch Gläubige aus den jeweilige Dörfern. Begleitet wurde dies vom Pfarreilied „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt". Daran knüpfte der Limburger Weihbischof seine Predigt an: „Denn genau ihr Gläubigen seid das Salz der Erde und das Licht der Welt." Löhr forderte in seiner genauso lockeren wie auch ernsthaften Festansprache die Menschen in der neuen Pfarrei auf, das Heil Gottes in die Welt, sprich auch in die neue Struktur zu tragen. „Wir sind oft viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt", ging der Weihbischof selbstkritisch mit der Katholischen Kirche ins Gericht. „Aber Kirche ist doch inmitten der Häuser ihrer Söhne und Töchter. Unser Auftrag muss es sein, allen die Freude des Evangeliums zu verkünden", forderte Thomas Löhr die Hunderte von Gläubigen bei der Feier auf. Der Weihbischof lobte die Katholiken von St. Anna für ihre Vorreiterrolle. Er dankte allen für ihr engagiertes Mitwirken, das sowohl die Chancen wie auch die Probleme nicht außer Acht gelassen habe. Die lokale Kirchenentwicklung sei ein Schritt zu den Menschen. Dass die Freude über die neue Pfarrei bei den Beteiligten überwiegt, wurde auch bei den vielen Mitwirkenden am Festgottesdienst deutlich. Maßgeblich trug die Selterser Musikgruppe Crescendo mit Gesang, Gitarren und Flöten zur fröhlichen Stimmung bei. Aber auch der gemeinsame Kirchenchor und der Chor Cantamos aus Weidenhahn stimmten in das Lob Gottes und der neuen Pfarrei ein. Am Ende des Gottesdienstes zogen alle, angeführt von den Trägern der neuen Fahnen, zu den Klängen des Musikvereins und unter den Fackeln der Feuerwehr ins Dorfgemeinschaftshaus zum fröhlichen Feiern bei Speis und Trank. mm

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