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    Bad Marienberg/Altenkirchen

    Fusion: Die neue Sparkasse sieht sich gut aufgestellt

    Am kommenden Montag werden die Kreissparkassen Westerwald und Altenkirchen offiziell zur Sparkasse Westerwald-Sieg verschmelzen.

    Dr. Andreas Reingen, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Westerwald-Sieg: „Ich bin schon heute überzeugt, dass unsere Fusion eine lohnende Sache ist.“
    Dr. Andreas Reingen, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Westerwald-Sieg: „Ich bin schon heute überzeugt, dass unsere Fusion eine lohnende Sache ist.“

    Von unserem Chefreporter
 Markus Kratzer

    Mit einer Gala wird diese Fusion am 1. Juni auch nach außen sichtbar gefeiert. Für Dr. Andreas Reingen, den Vorsitzenden des Vorstands, ist das neue Geldinstitut gut aufgestellt, um auf einem immer härter umkämpften Markt bestehen zu können. „Ich bin schon heute überzeugt, dass unsere Fusion eine lohnende Sache ist. Wir werden in den nächsten Jahren deutliche Synergieeffekte haben. Dies wirkt sich sowohl positiv auf die Beziehungen zu unseren Kunden als auch auf die Kosten der Sparkassen aus“, erklärt der 49-Jährige im Interview mit unserer Zeitung.

    Dabei setzt Reingen auch darauf, die Tradition der Vorgängerinstitute fortzusetzen. „Die neue Sparkasse wird die Sparkasse für alle Bürgerinnen und Bürger im Westerwald und an der Sieg sein. Die Menschen können sich vom ersten Tag an auf ihre Sparkasse als einen starken Partner verlassen“, verspricht er.

    Reingen, verheiratet und zweifacher Familienvater, wird bei dem neuen Geldinstitut an der Spitze eines Dreiervorstandes agieren. Diesem werden auch das bisherige Mitglied des Vorstands der KSK Westerwald, Andreas Görg, sowie Michael Bug angehören, bislang Mitglied des Vorstands der KSK Altenkirchen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Westerwald, Frank Sander, geht kurz vor seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand.

    Als „gut harmonierendes Team“ sieht Reingen die neue Führungsriege der Sparkasse Westerwald-Sieg. „Gemeinsam stehen wir vor allem für Engagement und Zuverlässigkeit“, charakterisiert er das Miteinander.

    Bedenken gegen die Fusion, für die die beiden Kreistage im November 2014 abschließend grünes Licht gegeben hatten, hat der neue Vorstandsvorsitzende im Vorfeld nicht wahrgenommen. „Bisher haben wir ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Schließlich wird sich die Sparkasse Westerwald-Sieg durch die Fusion für die Zukunft noch leistungsfähiger aufstellen“, ist Reingen überzeugt. Auch von außen sei bescheinigt worden, dass die Fusion im Westerwald „ganz ruhig und reibungslos laufe“.

    „Wir können unseren Kunden zukünftig ein noch breiteres Leistungsspektrum bieten. Spezialisten beider Häuser werden gebündelt, was natürlich der Beratungsqualität zugute kommt“, führt er im Interview weiter aus. „Es ist den Kunden wichtig, ihre bisherigen Ansprechpartner zu behalten. Diesen Wunsch werden wir zu 100 Prozent erfüllen.“

    Reingen macht deutlich, dass sich für die Kunden der beiden Kreissparkassen zunächst einmal nichts ändert: „Sie erhalten weiterhin den umfassenden Service, wie sie es gewohnt sind. Am 1. Juni halten wir zudem für alle Besucher ein kleines Präsent bereit.“

    „Menschen verstehen, Sicherheit geben, Zukunft denken“ - gemäß diesem Motto will Reingen auch die fusionierte Sparkasse ausrichten. Dabei setzt er neben dem Privatkundengeschäft auch auf die heimischen Betriebe. „Wir sind der starke Partner des Mittelstandes, wir bieten eine hochwertige Vermögensberatung und umfassenden Service an. Daran arbeiten wir permanent und wollen uns noch weiter verbessern“, so der Vorstandsvorsitzende.

    Mit der offiziellen Fusion am Montag, so erläutert Reingen, werde die Sparkasse Westerwald-Sieg Rechtsnachfolgerin der beiden Vorgängerinstitute. „Das heißt, dass alle mit den bisherigen Sparkassen geschlossenen Verträge ihre Gültigkeit behalten.“ Mit der technischen Fusion werden dann im Herbst alle Datenbestände der beiden Kreditinstitute zusammengelegt und harmonisiert. Diese erfolgt am Wochenende des 19. und 20. September. Für Reingen noch einmal ein interner Kraftakt: „Sie können sich vorstellen, dass es sich hierbei um ein großes Projekt handelt. Wir werden für unsere Kunden alles Notwendige veranlassen, sodass auch diese Sache reibungslos laufen wird.“

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