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Westerwaldkreis

Finanzen des Westerwaldkreises: Haushalt 2018 will mit schwarzen Zahlen punkten

Maßgeblich um die Entwicklung des Westerwaldkreises geht es wieder in der letzten Sitzung 2017 des Westerwälder Kreistages. Dann steht nämlich der Haushalt 2018 zur Disposition. Doch die finanziellen Aussichten sind nicht schlecht, auch wenn es das eine oder andere Probleme und noch einige Unsicherheiten gibt, wie Landrat Achim Schwickert vorab den Mitgliedern des Kreisausschusses deutlich machte.

Geldscheine

Foto: Robert Schlesinger/Illustration – dpa

„Der Ergebnishaushalt 2017 schloss in der Planung mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 161.000 Euro ab. Im Verlauf des Jahres ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen, die den Erlass eines Nachtragshaushaltsplanes notwendig gemacht hätten“, gab Landrat Achim Schwickert einen Überblick über die aktuelle Finanzlage. „Die Finanzlage des Kreises verschlechterte sich also nicht. Der Haushaltsausgleich wurde somit weiterhin erreicht.“

Der zu beschließende Ergebnishaushalt 2018 ist mit Erträgen von etwas über 268,9 Millionen und Aufwendungen von knapp 268,3 Millionen Euro ausgeglichen und schließt mit einem Plus von 653.000 Euro ab. Die Kreisumlage kann bei 40 Prozent bleiben. Im Finanzhaushalt ergibt sich ein positiver Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen in Höhe von gut 10 Millionen Euro. Das reicht aus, um die ordentliche Tilgung von knapp 2,9 Millionen Euro zu leisten. Das heißt, dass die Verschuldung 2018 um diesen Betrag verringert wird und sich keine Nettoneuverschuldung ergibt.

Die Pro-Kopf-Verschuldung wird – wenn die Planwerte erfüllt werden – Ende 2018 nur noch bei etwa 90 Euro liegen. „In den vergangenen Jahren belegte der Westerwaldkreis im Vergleich aller 24 rheinland-pfälzischen Landkreise einen Platz im unteren Bereich“, stellt der Landrat dazu fest. „Es liegen nur die Vergleichswerte bis 2015 vor. Danach betrug der Durchschnitt in Euro pro Einwohner bei den Investitionskrediten 394 Euro, der Westerwaldkreis hatte hier einen Wert von 125 Euro.

Rund 15 Millionen Euro will der Kreis laut Etat im nächsten Jahr in Baumaßnahmen und Ähnliches investieren. Die dicksten Brocken sind hier rund 2,5 Millionen Euro an Zuweisungen für Schulbaumaßnahmen anderer Träger, etwa 1 Million Euro Zuweisungen an Gemeinden und Zweckverbände für den Kindertagesstättenbereich, rund 5,2 Millionen Euro für Baumaßnahmen (vor allem an kreiseigenen Schulen) und etwa 4,4 Millionen für den Neu-, Um- und Ausbau von Kreisstraßen.

Der Kreistag kommt am Freitag, 8. Dezember, um 14 Uhr im Peter-Paul-Weinert-Saal der Kreisverwaltung zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Neben dem Kreishaushalt geht es unter anderem um die Müllgebühren, den Lagebericht der Sparkasse Westerwald-Sieg sowie mehrere Anträge.

Von unserem Redaktionsleiter Markus Müller

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