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    Bildungspaket wird auch im Westerwald schlecht angenommen

    Die Leistungen aus dem bundesweit angebotenen Bildungspaket für Kinder werden bislang auch im Westerwald kaum nachgefragt. Bis Ostern zählte das Jobcenter der Arge in Montabaur nur etwa 90 Anträge, obwohl 3000 Kinder aus dem Kundenstamm einen Anspruch auf die soziale Unterstützung hätten. Ähnliche Zahlen präsentiert die Kreisverwaltung, bei der rund 2200 anspruchsberechtigte Kinder registriert sind. Der Behörde lagen bis Ostern lediglich 50 Anträge vor.

    Westerwaldkreis - Die Leistungen aus dem bundesweit angebotenen Bildungspaket für Kinder werden bislang auch im Westerwald kaum nachgefragt. Bis Ostern zählte das Jobcenter der Arge in Montabaur nur etwa 90 Anträge, obwohl 3000 Kinder aus dem Kundenstamm einen Anspruch auf die soziale Unterstützung hätten. Ähnliche Zahlen präsentiert die Kreisverwaltung, bei der rund 2200 anspruchsberechtigte Kinder registriert sind. Der Behörde lagen bis Ostern lediglich 50 Anträge vor.

    Das Bildungspaket soll Kindern und Jugendlichen aus ärmeren Familien eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine bessere Ausbildung ermöglichen. Die Betroffenen können zum Beispiel Zuschüsse für Klassenfahrten, für die Schülerbeförderung oder auch für den Nachhilfeunterricht beantragen. Außerdem gibt es ein Budget für die Mitgliedschaft in Vereinen oder auch für den Unterricht in künstlerischen Fächern wie zum Beispiel Musik.

    Damit die Kosten rückwirkend für das gesamte Jahr 2011 übernommen werden, sollten die Anträge ursprünglich bis Ende April bei den zuständigen Behörden eingegangen sein. Inzwischen haben sich der Bund, die Länder und die Kommunen aber bereits grob darauf verständigt, die Frist bis Ende Juni zu verlängern. Offenbar ist das Prozedere bei den betroffenen Familien noch nicht bekannt genug.

    Die Mitarbeiter des Jobcenters und der Kreisverwaltung wollen es den Eltern jedenfalls so leicht wie möglich machen, die Leistungen für ihre Kinder zu beantragen. „Es soll nicht mehr Bürokratie geben, als unbedingt erforderlich ist", sagt Peter Hahn, Leiter des Jobcenters in Montabaur. Formlose Anträge wurden ebenfalls schon akzeptiert. Darüber hinaus versucht zum Beispiel auch der Deutsche Gewerkschaftsbund, Eltern zu informieren. Familien, deren Einkommen knapp über dem Hartz IV-Niveau liegt, sollen demnach ebenfalls einen Antrag stellen. tf

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