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Dickenschied

Dickenschied: Ein ganzes Dorf als großer Messestandort

Mehr als 50 Aussteller aus Handel, Handwerk, Dienstleistung und Gewerbe präsentierten sich in Dickenschied. Leider verhinderte Petrus mit unfreundlichem, kühlem Winterwetter vor allem am Samstag einen größeren Besucherandrang. Dabei war es schon eine mehr als bemerkenswerte Leistung, was die 750-Einwohner-Gemeinde nun bereits zum achten Mal auf die Beine stellte.

So war Dickenschied, selbst mit langer Handwerkstradition behaftet, zwei Tage lang der Mittelpunkt im Hunsrück. Zurück reicht die Handwerks- und Gewerbeschau bis ins Jahr 1992. Damals knüpfte man erste Kontakte mit der nordungarischen Gemeinde Felsotárkány. „Wir strebten eine Partnerschaft mit unseren ungarischen Freunden an", erinnert sich Altbürgermeister Manfred Kuhn, „und als ein Besuch aus Ungarn anstand, wollten wir unseren Gästen natürlich auch etwas bieten."

In dieser Tradition stand nun auch die achte Messe. Die Partner aus Felsotárkány hatten edle Tropfen aus ihrer Heimat mit in den Hunsrück gebracht und gewährten Einblicke in die Herstellung von Weinfässern. Die Freundschaftsbande zwischen den Dickenschiedern und ihren ungarischen Partnern wurden bei einem Gläschen Wein vertieft.

Die zahlreichen Handwerker aus der Hunsrückgemeinde und der näheren Umgebung gewährten Einblicke und öffneten die Türen ihrer Werkstätten. So konnten Interessierte beispielsweise bei der Schreinerei Christ einem Drechsler über die Schulter schauen. Fenster Bertram präsentiere den neuesten Stand in der Sicherheitstechnik. 20 Schläge mit einer Axt oder einem Hammer hält modernes Sicherheitsglas heute spielend aus. Autohäuser aus der Umgebung stellten ihre chromblitzenden Karossen aus, die Firma Scherer aus Gemünden hatte modernste Reisebusse mit in den Nachbarort gebracht. Natürlich durften in Dickenschied auch Vorführungen des Dachdeckerhandwerks nicht fehlen, ist gerade dieses Handwerk in der Gemeinde überproportional vertreten.

Dazu gab es reichlich Unterhaltung für Groß und Klein, die Feuerwehr und die Vereine des Ortes stellten sich vor und sorgten für Speis und Trank. Vom selbst gebackenen Kuchen über die klassische Bratwurst bis zum frisch hergestellten Flammkuchen war alles vertreten. Passend zur Jahreszeit warteten Stände mit dicken Klamotten und Glühwein auf. Wer Lust auf ein kühles Blondes verspürte, bekam in Dickenschied eine besondere Spezialität serviert: Die Hunsrücker Biermanufactur aus Ober Kostenz schenkte ihr selbst gebrautes obergäriges Kostenzer frisch vom Fass aus.

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