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St. Katharinen

Wunschliste erstellt: St. Katharinen will in Spielplätze investieren

Sabine Nitsch

Eine umfangreiche Investitions-Wunschliste hat der Gemeinderat St. Katharinen in seiner jüngsten Sitzung für die kommenden vier Jahre aufgestellt. Zuvor wurde sie vom Gremium intensiv beraten. „Beim Investitionsprogramm können Sie jetzt Ihre Kreativität zeigen“, scherzte St. Katharinens Beigeordneter Hans-Josef Weißenfels, der für den erkrankten Ortsbürgermeister Willi Knopp die Sitzung leitete.

Der Gemeinderat von St. Katharinen will Geld in seine Spielplätze investieren. Foto: dpa
Der Gemeinderat von St. Katharinen will Geld in seine Spielplätze investieren.
Foto: dpa

Insgesamt rund 4,8 Millionen Euro will die Gemeinde laut Investitionsprogramm in den Jahren 2018 bis 2022 investieren. Diese Absichtserklärungen sollen in die kommenden Haushaltspläne eingearbeitet werden. Was schließlich wirklich zum Tragen kommt, wird der Rat später entscheiden. „Wir werden die Maßnahmen noch im Hinblick auf einen ausgeglichenen Haushalt diskutieren müssen“, betonte Weißenfels.

„Hauptaugenmerk der Aufgaben liegt auf den Maßnahmen, die im Rahmen der Dorfmoderation von den Bürgern gewünscht wurden“, erläuterte der Beigeordnete. Ganz oben auf der Wunschliste der Bürger stehen die Spielplätze in der Ortsgemeinde.

Für den Waldspielplatz sollen im kommenden Jahr um die 70.000 Euro bereit stehen. Der Spielplatz in Lorscheid taucht im Investitionsprogramm auch auf – und zwar im Jahr 2019 mit 200.000 Euro auf. Der Baubeginn soll, so das Ergebnis der Beratung rund um den Spielplatzneubau, parallel zur Sanierung der Bahnhofstraße erfolgen. Das wird jedoch der Planung zufolge nicht vor 2020/21 sein. Dann wird auch Bushaltestelle an der Bahnhofstraße verbreitert. 110.000 Euro soll sie voraussichtlich kosten. Im Jahr 2019 könnte der mit 125.000 Euro angegebene Zentralspielplatz gebaut werden. Auch für den Spielplatz in Notscheid sollen im kommenden Jahr 25.000 Euro zur Verfügung stehen, 15.000 Euro für den in Hargarten.

Mit 325.000 Euro taucht der Neubau des Bauhofes im Jahr 2019 im Investitionsplan auf. Ein Posten, den die FWG aber mit einem dicken Fragezeichen versieht. „Das ist doch seit Jahren nur ein Wunschgedanken. Wir wissen eigentlich nichts und sollten den Posten streichen“, forderte Bernhard Ramy (FWG). Weißenfels wies daraufhin, dass bereits eine Expertise erstellt wurde, die die Leerstände in St. Katharinen beleuchtet. „Vielleicht kann man ein leer stehendes Gebäude als Bauhof nutzen, um Kosten zu sparen. Eventuell gibt es auch eine Zusammenarbeit mit dem Bauhof mit Vettelschoß. Ich bin zuversichtlich, dass 2018 hierzu eine Entscheidung fällt“, meinte der Beigeordnete. Deshalb sollte das Geld auf jeden Fall sozusagen als Merkposten bereitgestellt werden.

Auch 30.000 Euro für öffentliches WLAN möchte die FWG nicht ausgeben. Sie spricht sich aber dafür aus, 3000 Euro in die Anschaffung mobiler Geschwindigkeitsmesser zu investieren.

1,6 Millionen Euro will St. Katharinen in den kommenden Jahren in die Gestaltung der Außenanlage rund um die Sporthalle, die Dorfmittelpunkt sein soll, ausgeben. Die Kosten seien jetzt in den Investitionsplan eingestellt worden, um gegebenenfalls handlungsfähig zu sein, hieß es in der Ratssitzung. Hinter allem, was nun auf der Wunschliste steht, sollte jedoch immer auch ein Fragezeihen gesetzt werden, meinte Weißenfels „Was wir nicht ausgeben, kann in das darauffolgende Jahr übertragen werden“, erläuterte er und betonte mehrfach, dass alle Ausgaben erst noch vom Gemeinderat diskutiert und genehmigt werden müssten.

Von unserer Reporterin Sabine Nitsch

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