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Unkel: Städtebauliches Entwicklungskonzept geht in die Umsetzung

Ein weiterer Schritt in Richtung Neugestaltung der Siebengebirgsstraße und des Bahnhofvorplatzes in Unkel ist getan. Einstimmig bei zwei Enthaltungen beschloss der Unkeler Stadtrat, die vom Büro Stratec vorgestellte Straßenplanung auf den Weg zu bringen, damit auch eine technische Planung erstellt werden kann.

Die Siebengebirgsstraße in Unkel soll neu gestaltet werden.  Foto: Sabine Nitsch
Die Siebengebirgsstraße in Unkel soll neu gestaltet werden.
Foto: Sabine Nitsch

Planer Thomas Pitsch hatte im Hauptausschuss die Entwurfsplanung im Bereich der Siebengebirgsstraße von der Einmündung der Bahnhofstraße bis zur Straße „Im Pösten“, erläutert und dabei auch den Bahnhofsvorplatz einbezogen. Grundlage dafür war die Vorentwurfsplanung des Ingenieurbüros ISU aus Bitburg, das mit den vorbereitenden Untersuchungen für das Integrierte städtebaulichen Entwicklungskonzept (Isek) beauftragt war. Das Büro hatte erste Ideen für die Planung des Bahnhofsumfelds und der gesamten Siebengebirgsstraße vorgelegt.

Zuvor hatte der Rat Risiken und Nebenwirkungen des Beschlusses genau beleuchtet. Vor allem die CDU tat sich schwer damit, die Pläne zu verabschieden, weil sie befürchtete, bereits zum jetzigen Zeitpunkt Ausführungen festzuschreiben und damit nicht revidierbare Fakten zu schaffen.

„Es geht erst einmal nur um die Freigabe des Planentwurfs, damit konkreter geplant werden kann. Wir müssen ausgearbeitete Pläne vorlegen, damit das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept starten kann und Fördergelder abgerufen werden können“, schwor Unkels Beigeordneter Wolfgang Plöger den Stadtrat darauf ein, die Entscheidung nicht zu vertagen und damit den Start des Isek zu verschieben. Auch Privatleute würden schließlich darauf warten, dass sie im Rahmen von Isek Fördergelder für ihre Sanierungsmaßnahmen beantragen können.

Die Neugestaltung der Siebengebirgsstraße und des Bahnhofsumfelds stehe auf der Isek-Prioritätenliste zusammen mit dem Abriss der Löwenburg an erster Stelle, erläuterte Volker Schmidt-Briel von der Verwaltung. Diese jetzt vorliegende konkretere Planung sei Grundlage für ein Honorarangebot. Und sie sei auch die Basis, auf der überhaupt eine seriöse Kostenberechnung vorgenommen werden könnte, ergänzte er. „Wir müssen deshalb die konkrete Ausführungsplanung vorlegen, sonst gibt es keine Freigabe für das gesamte Isek“, unterstrich auch Schmidt-Briel noch einmal.

In die jetzt vorgelegte Entwurfsplanung waren auch die Anregungen aus dem Hauptausschuss bereits eingearbeitet, der gefordert hatte, möglichst viele Parklätze zu realisieren. „Danach könnte es 15 Plätze an der Bahnseite unter den Bäumen geben, weitere 45 Plätze im Bereich des Bahnhofsvorplatzes und 25 im Bereich des Fritz-Henkel-Parks“, umriss Schmidt-Briel die bisherigen Ideen. Insgesamt könnten 85 Plätze entstehen. Ob es möglich ist, alles so zu bauen, könnte jedoch erst die technische Planung zeigen, betonte er.

„Alle weiteren Planungen werden noch im Ausschuss, im Arbeitskreis und im Rat beraten“, sagte Plöger. So könnten unter anderem auch noch Anregungen eingebracht werden. Alfons Mußhoff (CDU) wies darauf hin, wie wichtig auch eine Anwohnerinformation sei. „Auf der Basis der bisher vorliegenden Pläne ist eine Bürgerinformation kaum möglich. Wir können noch nichts über die Kosten und damit auch über die Höhe der Anliegerbeiträge sagen“, machte Schmidt-Briel noch einmal deutlich.

Von unserer Reporterin Sabine Nitsch

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