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Heimbach-Weis

Umzug in neue Gaststätte: Bitzen-Betty bleibt Heimbach-Weis erhalten

Sie ist eine örtliche Ikone, die seit 26 Jahren untrennbar mit der Heimbach-Weiser Gastronomie verbunden ist: Die Rede ist von Parthena Chatzimichail, die im Neuwieder Stadtteil besser bekannt ist als Bitzen-Betty. Mehr als ein halbes Jahrhundert hat die gebürtige Griechin das Lokal „Zum Bitzen Betty“ geführt, jetzt zieht die dienstälteste Gastronomin, die über Bad Breisig und Bendorf nach Neuwied kam, um und eröffnet mit der Gaststätte „Zum Schwan“ einen neuen Treffpunkt im Ortskern für Jung und Alt.

Parthena Chatzimichail alias Bitzen-Betty hofft, die Gaststätte „Zum Schwan“ noch in diesem Monat eröffnen zu können.  Foto: Siedlaczek
Parthena Chatzimichail alias Bitzen-Betty hofft, die Gaststätte „Zum Schwan“ noch in diesem Monat eröffnen zu können.
Foto: Siedlaczek

„Das Lokal In den Bitzen war etwas abgelegen, und nachdem auch noch der Besitzer wechselte, habe ich mich zum Umzug entschlossen“, erklärt Chatzimichail ihren Entschluss, ihr Lokal zu verlegen. Kurzzeitig habe die 62-Jährige zwar ans Aufhören gedacht, sich allerdings aus gutem Grund dagegen entschieden: „Wo sollen denn die Vereine hin, wenn ich auch noch schließe, das konnte ich einfach nicht machen.“ Daher habe sie sich entschlossen, die seit einem Jahr leer stehende Gaststätte „Zum Schwan“ zu übernehmen.

Vereine halten Wirtin die Treue

Dort sollen künftig alle Stammgäste, darunter unter anderem die Großfußgruppe und Wagenbauer „Weisser Baachwätz“, ihr neues Stammlokal finden. Und diese halten Chatzimichail die Treue, wie auch Heribert Duckwitz, Vorsitzender der Weisser Baachwätz betont: „Nachdem uns Betty über den Umzug informiert hat, war es für uns keine Frage, dass wir unser Vereinslokal verlegen und Betty treu bleiben.“ Auch habe man in den vergangenen Jahren ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, das man nicht beenden wolle.

Dem Verein Weisser Baachwätz ist Chatzimichail auch deshalb sehr verbunden, weil sie ihm ihren Spitznamen verdankt: „Man wollte mich vor rund 20 Jahren auf einem Festwagen mit Namen verewigen“, erinnert sich die Gastronomin. Da ihr eigentlicher Name allerdings zu lang war, hätte sich der Verein kurzerhand den Namen Betty einfallen lassen. Später wurde daraus Bitzen-Betty, und dabei sei es all die Jahre geblieben.

Viele bürokratische Hürden

Bis es allerdings soweit ist, dass Bitzen-Betty ihr neues Lokal an der Heimbach-Weiser Hauptstraße eröffnen kann, sind noch einige bürokratische Hürden zu überwinden: „Es ist nicht ganz einfach, die zahlreichen Auflagen der Stadtverwaltung zu erfüllen“, erklärt Chatzimichail. Schließlich müssten eine Vielzahl von Genehmigungen vorliegen, bevor das erste Getränk gezapft werden könne: „Ich habe aber die Hoffnung, dass ich das eine oder andere Schreiben noch nachreichen und diesen Monat eröffnen kann“, sagt Chatzimichail, die mit der Neueröffnung auch den Ortsmittelpunkt des Stadtteils neu beleben möchte. „Solange ich es kann, werde ich diesen Beruf weiter ausüben“, betont die leidenschaftliche Gastronomin, schließlich habe sie nie etwas anderes machen wollen.

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