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Neuwied

Neuwieder FDP sauer über Westerwelle-Kritik aus Montabaur und Koblenz

Die Neuwieder FDP-Kreisvorsitzende Uta Schellhaaß ist sauer auf ihre Parteifreunde Klaus Koch (Westerwald) und Peter Kaiser (Koblenz). Die hatten Guido Westerwelle in einem gepfefferten Brief aufgefordert, den Bundesvorsitz niederzulegen, und dieses Schreiben via Rhein-Zeitung öffentlich gemacht.

"Absolut unmöglich" und "wenig konstruktiv" findet Schellhaaß dieses Vorgehen. "Da ist offenbar Geltungsbedürfnis im Spiel", sagte sie im Gespräch mit der Rhein-Zeitung und verwies auf die am Sonntag in Siegburg stattfindende Regionalkonferenz als Ort für eine Aussprache.

Ihr Stellvertreter im Neuwieder FDP-Kreisverband, Dr. Jochen Koop, sieht es ähnlich. Der Brief sei nicht zielführend gewesen. Ansonsten müsse man zunächst über Inhalte sprechen und sich dort breiter aufstellen. Erst im nächsten Schritt müsse man dann sehen, ob die Personen an der Parteispitze diese Inhalte glaubwürdig vertreten können, so Koop.

An der Parteibasis im Kreis Neuwied halte sich der Unmut in Grenzen. "Natürlich kämpfen wir gegen den Bundestrend", gab Koop zu, versicherte aber gleichzeitig, dass sich Parteiein- und Austritte die Waage halten. "Unser Motto im Kreis Neuwied ,Wir wollen gemeinsam mehr erreichen' zahlt sich da offenbar aus", meint er. (ulf)

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