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Neuwied

Neuer Bildband von Marie Schäfer: Eine Liebeserklärung an die Wied

„Die Wied“ heißt der Bildband, den Marie Schäfer im vergangenen Jahr vollendet und herausgegeben hat. Doch abgeschlossen hatte sie damit nicht. Der Fluss hat die Fotografin nicht losgelassen, sie hat weitergemacht. „Meine Wied“ heißt nun das Ergebnis, das sie am Donnerstag im Gemeindesaal der Marktkirche präsentieren wird. Und nicht nur der Titel lässt erahnen, dass sie die Distanz aufgegeben hat. „Eine Liebeserklärung an Wied“ soll es sein – sagt sie selbst und hat es so auch auf die erste Seite geschrieben.

Marie Schäfer ist vor elf Jahren aus Mannheim nach Neuwied gezogen und liegt die hiesige Umgebung. Jetzt gibt sie ihren zweiten Bildband über die Wied heraus.
Marie Schäfer ist vor elf Jahren aus Mannheim nach Neuwied gezogen und liegt die hiesige Umgebung. Jetzt gibt sie ihren zweiten Bildband über die Wied heraus.
Foto: Ulf Steffenfauseweh

„Ich hatte noch so viel auf dem Herzen“, ergänzt sie und erzählt, dass sie die Landschaft so schön findet, dass sie kürzlich sogar mit ihrem Mann Urlaub dort gemacht hat – in Roßbach, gerade einmal 20 Kilometer von ihrem Wohnort Heimbach-Weis entfernt. „Man kann nur fotografieren, was man liebt“, betont sie und blättert durch das neue Buch mit Fotografien, die häufig Details zeigen. Auf der Gegenüberliegenden Seite stehen dann oft passende Verse: Goethe, Hesse, Benn. das Vorwort stammt von Isabelle Fürstin zu Wied.

Bereits der siebte Bildband

„Meine Wied“ ist der siebte Bildband, den Marie Schäfer über Neuwied und sein Umland herausgegeben hat. Das Mitglied der „Gruppe 93“ hatte sich zuvor schon mit dem Alten Friedhof, Kirchenfenstern und Kreuzwegstationen, dem Zooweg sowie „Neuwieds zauberhaften Giebeln“ beschäftigt, die für sie „Poesie in Stein“ sind. Umso überraschender ist da, dass Marie Schäfer gar nicht aus Neuwied stammt. Zwar geboren im Rheinland, hat sie den Großteil ihres Lebens in Mannheim verbracht. Vor elf Jahren kam sie dann „der Liebe wegen“ in die Stadt und ist seitdem nach eigener Aussage „begeisterte Neuwiederin“.

„Weiße Stille“ hat die Fotografin Marie Schäfer dieses Foto betitelt, das sie bei Altwied aufgenommen hat. Es ist Teil ihres zweiten Bildbandes mit Fotografien des Flusses. Der Bildband, den sie am Donnerstag in der Marktkirche präsentieren wird, heißt „Meine Wied“.
„Weiße Stille“ hat die Fotografin Marie Schäfer dieses Foto betitelt, das sie bei Altwied aufgenommen hat. Es ist Teil ihres zweiten Bildbandes mit Fotografien des Flusses. Der Bildband, den sie am Donnerstag in der Marktkirche präsentieren wird, heißt „Meine Wied“.
Foto: Marie Schäfer

„Mit hat es hier von Anfang an gefallen. Ich gehöre zu denen, die nicht knüstern“, stellt sie mit einem schelmischen Lächeln fest und umreißt dann mit wenigen Worten ihre Lebenseinstellung: „Man muss die Augen aufmachen, dann findet man die schönen Stellen. Natürlich weiß ich auch, dass es weniger schöne gibt. Aber sich darüber aufzuregen, bringt doch nichts. Ich will mich doch hier wohlfühlen.“

Stetige Weiterbildung

Und so streift sich mit ihrer Kamera durch die Gegend und lichtet eben diese schönen Stellen ab. Dabei ist sie eigentlich pensionierte Schulleiterin und gibt noch heute „mit großer Begeisterung“ an der Margarethenschule Theaterunterricht. Die Fotografie begleitet sie dennoch schon ihr Leben lang. „Das war immer mein Traum. Ich hab als Kind angefangen und mich dann an mehreren Hochschulen weitergebildet“, erzählt sie. Erst im vergangenen Jahr war sie für zwei Wochen an der Europäischen Kunstakademie in Trier. „Es geht ja immer weiter. Man muss auf der Höhe der Zeit bleiben“, sagt sie.

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