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    Kleinmaischeid

    Lob für das Netzwerk der Frauen im Kreis Neuwied

    Was bedeuten die Landfrauen für den Kreis, und was wäre Deutschland ohne ehrenamtliche Arbeit? Diese Fragen stellten sich rund 200 Frauen im Kleinmaischeider Bürgerhaus beim Kreislandfrauentag.

    Beim Kreislandfrauentag gab es auch ein Podiumsgespräch mit lokalen Akteuren. Foto: Angela Göbler
    Beim Kreislandfrauentag gab es auch ein Podiumsgespräch mit lokalen Akteuren.
    Foto: Angela Göbler

    Von unserer Mitarbeiterin Angela Göbler

    Mit dabei waren nicht nur viele politische Gäste aus der Region, sondern auch die Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes Brigitte Scherb.

    Für die oberste Landfrau hat das Ehrenamt einen besonderen Stellenwert, den sie in einem Referat verdeutlichte: „Die Menschen haben immer mehr Ansprüche, aber zeigen immer weniger Engagement. Zum Glück gilt das nicht für die Landfrauen.“ Dass die sich als größter Bildungsverein für Frauen mit Kreativität und Innovationswillen immer wieder für die Belange ihrer Mitglieder einsetzen, wissen auch die Landfrauen des Kreises sehr genau: Die Kreisvorsitzende Hella Holschbach führte nicht nur durch das Programm, sondern bat auch zu einem kurzen Podiumsgespräch, bei dem Landrat Rainer Kaul, Ortsbürgermeister Philipp Rasbach und Bundestagsmitglied Erwin Rüddel die Bedeutung des Verbandes für die Region würdigten. Kreisbauernverbandschef Ulrich Schreiber betonte zudem die glänzende Zusammenarbeit, während Rita Lanius-Heck als Präsidentin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau und die frisch gewählte Kreisgeschäftsführerin Sabine Jung das Netzwerk der Frauen lobten.

    Für den kulturellen Rahmen des Landfrauentages sorgten das Blasorchester Maischeid/Stebach mit mehreren Stücken und die Kleinmaischeider Garde mit heiß beklatschten Tanzvorführungen. Aber auch handwerkliches Geschick gab es im Bürgerhaus zu bewundern, denn bei einer Hobbyausstellung konnten die Gäste kreative Handarbeiten vom Schmuck bis zur Tasche entdecken.

    Natürlich haben die Landfrauen an ihrem gemeinsamen Nachmittag auf ihre verdienten Mitglieder nicht vergessen: Ein besonderes Dankeschön ging an die Mitglieder des Kreisvorstandes, die kürzlich anlässlich der Neuwahlen ihre Ämter zur Verfügung gestellt hatten: Inge Harder, Martina Jungbluth, Ute Ehrenstein, Uschi Kick und Heidi Nolda verlassen das Gremium ebenso wie Ingrid Wagner, die 19 Jahre für die Geschäftsführung zuständig war. Außerdem gingen Ehrungen für je 25 Jahre Vorstandarbeit in den Regionalgruppen an Heidi Jungbluth (Rengsdorf I), Rosemarie Phillipsenburg und Sieglinde Kühl (Rengsdorf II).

    Für ihre künftige Arbeit gab Brigitte Scherb den Neuwieder Landfrauen gleich ein passendes Motto an die Hand: „Sei selbst die Veränderung, die du bei anderen sehen willst“, zitierte sie Mahatma Gandhi. Für die Landfrauen ist das Antrieb genug, ihren ehrenamtlichen Einsatz mit vollem Elan fortzusetzen.

    Neuwied Linz
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