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Waldbreitbach

In Glockscheid und Wüscheid treibt Zwist um Wirtschaftsweg einen Keil zwischen die Nachbarn

Auch wenn es zuletzt um den Wirtschaftsweg zwischen den Waldbreitbacher Ortsteilen Glockscheid und Wüscheid ruhig geworden ist, hinter den Kulissen ist die Nachbarschaft offenbar empfindlich gestört. Laut RZ-Informationen hagelt es für jeden eine Anzeige, der den für den öffentlichen Verkehr gesperrten Wirtschaftsweg als Abkürzung nutzt.Was einige Glockscheider besonders ärgert, dass Knöllchen selbst dann ins Haus flattern, wenn aufgrund der aktuellen Wetterlage der relativ ebene Wirtschaftsweg die sicherere Alternative biete, um den Ort auf dem Weg zur Arbeit oder anderen dringenden Terminen zu verlassen. Mit Hinweis auf die seit „20, 30 Jahren gelebte Praxis, an der sich bisher niemand gestoßen hat“, könne da nicht mehr von einem nachbarschaftlichen Miteinander die Rede sein.

Waldbreitbach – Auch wenn es zuletzt um den Wirtschaftsweg zwischen den Waldbreitbacher Ortsteilen Glockscheid und Wüscheid ruhig geworden ist, hinter den Kulissen ist die Nachbarschaft offenbar empfindlich gestört. Laut RZ-Informationen hagelt es für jeden eine Anzeige, der den für den öffentlichen Verkehr gesperrten Wirtschaftsweg als Abkürzung nutzt.Was einige Glockscheider besonders ärgert, dass Knöllchen selbst dann ins Haus flattern, wenn aufgrund der aktuellen Wetterlage der relativ ebene Wirtschaftsweg die sicherere Alternative biete, um den Ort auf dem Weg zur Arbeit oder anderen dringenden Terminen zu verlassen. Mit Hinweis auf die seit „20, 30 Jahren gelebte Praxis, an der sich bisher niemand gestoßen hat“, könne da nicht mehr von einem nachbarschaftlichen Miteinander die Rede sein.

In beiden Orten gibt es auch nach der Bürgerversammlung im Waldbreitbacher Rathaus zum Thema Wirtschaftsweg geteilte Meinungen. Sowohl in Glockscheid als auch Wüscheid gibt es Bürger, die eine Schranke nach dem Vorbild „Luhweg“ fordern. Und es gibt hier wie da Bürger, die genau das nicht wollen. Die Befürworter einer Schranke haben sich bereits vor Monaten um einen Rechtsbeistand bemüht, der ihre Interessen vertreten soll.
Die Verwaltung hat ihren Teil dazu beigetragen, um den Konflikt zu befrieden und somit einen Rechtsstreit zu vermeiden. Wie Bürgermeister Werner Grüber auf RZ-Anfrage informiert, gab es in den vergangenen Monaten „intensive Kontrollen“. Das wiederum hat laut Verwaltungschef dazu geführt, dass der Verkehr auf dem Wirtschaftsweg „erheblich“ zurückgegangen ist, sich halbiert habe. Die letzte Dreitageskontrolle habe 28 Fahrzeuge pro Tag ergeben. „Darunter befinden sich auch die der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und des Jagdpächters. Grüber: „Daraufhin haben wir den Anwälten schriftlich mitgeteilt, dass wir angesichts der Messungsergebnisse nicht vorhaben, den Wirtschaftsweg mit einer Schranke zu schließen.“ Derzeit wartet die Verwaltung noch auf Antwort aus der entsprechenden Kanzlei.
Davon abgesehen bestätigt Grüber, dass immer wieder von einem übersichtlichen Personenkreis Anzeigen im Rathaus eintreffen, die letzte Ende November. Dies sei legitim, wenngleich Grüber insgesamt von einer „unglücklichen Situation“ spricht. Die Anzeigen leitet die Verwaltung umgehend an die zuständige Bußgeldstelle des Kreises weiter. Und von dort gehen die „Knöllchen“ an die entsprechenden Fahrzeughalter.
Wie er gegenüber unserer Zeitung betont, beabsichtigt die Verwaltung weiterhin zu kontrollieren. „Jeder, der dort herfährt, muss damit rechnen, dass er erwischt wird.“

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