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Rengsdorf

Hirsch: Noch vier Interessenten im Rennen

Noch vier Interessenten sind im Rennen um das Areal Hirsch im Herzen Rengsdorfs. Wie Ortsbürgermeister Christian Robenek berichtet, haben die Interessenten bis zur Frist Ende Januar sehr brauchbare Vorstellungen präsentiert, die sie auf dem Areal realisieren möchten. Eine Vorstellung im Rat soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Viel Raum für Ideen bietet das Areal des ehemaligen Hotels Hirsch in der Rengsdorfer Ortsmitte. Potenzielle Investoren lassen diesen nicht ungenutzt.
Viel Raum für Ideen bietet das Areal des ehemaligen Hotels Hirsch in der Rengsdorfer Ortsmitte. Potenzielle Investoren lassen diesen nicht ungenutzt.
Foto: Jörg Niebergall

Wie Robenek informiert, haben die Investoren recht unterschiedliche Vorstellungen davon, was sie in der Dorfmitte entwickeln möchten. Diese reichen von Projekten mit Wohnbebauung und gemischtem Gewerbe zu solchen, die Gewerbe mit einem Hotelbetrieb kombinieren oder einen Hotelbetrieb und Wohneinheiten auf dem Areal unterbringen möchten. Ein Hotel in der Ortsmitte? Damit könnte man sich durchaus anfreunden sagt Robenek. „Es gibt Entwürfe, die den Vorstellungen der Ortsgemeinde sehr nahe kommen“, betont der Ortsbürgermeister. Ein Favorit habe sich aber nicht herauskristallisiert. Bis zur kommenden Ratssitzung im April hofft er konkreter Auskunft zur Zukunft des Areals geben zu können.

Nachdem das ehemalige Hotel Hirsch jahrelang leergestanden hatte, sollte ein Investorenwettbewerb Abhilfe schaffen. Dieser war Anfang 2017 jedoch ohne Investor geendet. Zwar hatten damals mehrere potenzielle Investoren Interesse an dem Grundstück bekundet, wollten aber nicht die eng gefassten Vorstellungen der Ortsgemeinde realisieren. Diese hatte unter anderem festgelegt, dass in den Planungen des Gebäudes Erdgeschossflächen für kleinere Geschäfte, Cafés oder Praxen berücksichtigt würden. „Die darüber liegenden Grundrisse und Wohnungstypen sollen für unterschiedliche Generationsgruppen in einem für alle Beteiligten wirtschaftlichen Rahmen gehalten sein, um eine Überteuerung der einzelnen Wohnungen zu vermeiden und sie für verschiedene soziale Schichten attraktiv zu gestalten“, hieß es in der Auslobung. Auch Stellplätze, wenn möglich in einer Tiefgarage, wurden in der Auslobung festgeschrieben. Jetzt baut die Ortsgemeinde deutlich niedrigere Hürden – und könnte damit am Ende Erfolg haben. Dass die Gemeinde das Gebäude auf eigene Kosten abreißen muss – 400.000 Euro sind dafür bereits in den Haushalt eingestellt – könnte sich also noch vermeiden lassen. obi

Monte Mare: "Konstruktive" Gespräche laufen weiter

Keinen neuen Sachstand wollte der Rengsdorfer Ortsbürgermeister in Sachen Monte Mare verlautbaren lassen. Aber: Man befinde sich in „sehr konstruktiven“ Gesprächen. Ziel der Ortsgemeinde sei es weiterhin, den Standort zu erhalten. Über das Wie müsse man weiter verhandeln.

      

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