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Waldbreitbach

Feuerwerk: Raketen bringen die Wied zum Leuchten

Ungezählte funkelnde Sterne, bunte Kugeln, die wie Irrlichter am Firmament leuchten und Raketen, die wie Kometen am Himmel verglühen, erhellten den nächtlichen Himmel über Waldbreitbach: Zu "Wied in Flammen" säumten Tausende das Wiedufer, das alljährliche Feuerspektakel hat viele Fans, die es immer wieder nach Waldbreitbach zieht.

Zahlreiche bunte Feuerwerkskörper leuchten am Samstag zu Musik aus "Schwanensee" über Waldbreitbach beim Feuerwerk "Wied in Flammen".  Foto: Sascha Ditscher
Zahlreiche bunte Feuerwerkskörper leuchten am Samstag zu Musik aus "Schwanensee" über Waldbreitbach beim Feuerwerk "Wied in Flammen".
Foto: Sascha Ditscher

Von unserer Mitarbeiterin Beate Christ

Die ließen sich auch nicht von dem verregneten Wochenende davon abhalten, das traditionelle Feuerwerk zur Waldbreitbacher Kirmes in diesem Jahr zu erleben.

Rund 720 Kilogramm Feuerwerkskörper hatten die Pyrotechniker von "Nico Feuerwerk" nach Waldbreitbach gebracht, um sie ganz nach Wunsch der Junggesellen vom Junggesellenklub "Gemütlichkeit" zur Klassischen Musik zu zünden. "Das stellt auch für uns immer eine ganz besondere Herausforderung dar", sagte Martin Schmitz vom Team der Pyrotechniker. Die kommen übrigens schon seit 25 Jahren nach Waldbreitbach, um die Besucher von Wied in Flammen mit ihrer Kunst zu verzaubern.

Dies dürfte ihnen auch in diesem Jahr gelungen sein, schließlich bekundeten die vielen Besucher der Veranstaltung ihre Begeisterung mit jeder Menge Jubel und Beifall. Ganz gleich, ob zu Tschaikowskis "Schwanensee" oder bekannten Filmmelodien: Synchron zur Musik bahnten sich leuchtende Spiralen den Weg in den Himmel, wurden Salven von Leuchtkugeln abgefeuert oder fiel ein märchenhafter Sternenregen auf die Besucher hinab. Es schien, als würde die Musik durch das Feuerwerk sichtbar gemacht. "Wir sind so froh, dass es nicht zum Feuerwerk geregnet hat", sagte Silvia Buchardt aus Hümmerich. Seit Jahren kommt sich schon mit ihrer Familie zu Wied in Flammen. "Der Weg hierher lohnt sich immer. Jedes Jahr gibt es etwas Neues zu sehen", fügte sie begeistert hinzu.

Wolfgang Bachem aus Remagen erlebte "Wied in Flammen" zum ersten Mal. "Es hat mit sehr gut gefallen. Ich bin total begeistert von der ganzen Atmosphäre und werde nicht das letzte Mal hier gewesen sein. Bisher kannte ich nur ‚Rhein in Flammen‘. Diese Veranstaltung hier in Waldbreitbach hat mir fast noch bessergefallen."

Jede Menge Spaß hatten die Besucher auf dem Kirmesplatz.  Foto: Beate Christ
Jede Menge Spaß hatten die Besucher auf dem Kirmesplatz.
Foto: Beate Christ

Auch die Waldbreitbacher Junggesellen freuten sich über die Besucher, die ihrer Veranstaltung die Treue hielten. Einige hatten sich schon zwei Stunden vor dem Feuerwerk einen guten Platz am Wiedufer gesichert, andere kamen kurz entschlossen erst wenige Minuten vor Beginn des Feuerwerkes. Sie sollten nicht enttäuscht werden. Die Junggesellen rund um ihren Vorsitzenden Johannes Lerbs hatten nämlich nicht nur mächtig viel Herzblut in die Vorbereitung von "Wied in Flammen" gesteckt, sondern auch in die Ausrichtung des gesamten Kirmeswochenendes. Das hatte auf dem Festplatz inmitten der Wiedtalgemeinde mit einem bunten Rummelplatz, vielen kulinarischen Köstlichkeiten und dem großen Festzelt viel für die Besucher aus nah und fern zu bieten. Ganz viel Musik stand im Mittelpunkt des bunten Festes und so spielten bekannte Livebands und Musikvereine aus dem Wiedtal für die Besucher, die gekommen waren, um mit den Waldbreitbacher Junggesellen die Kirmes zu feiern.

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