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    Ehrenamt in Neuwied: Michael Mang will baldmöglichst eine Leitstelle einrichten

    Rund um das Ehrenamt ging es bei einer Veranstaltung, zu der OB-Kandidat Michael Mang (SPD) für Donnerstagabend ins Café Auszeit eingeladen hatte. Zu seinen Gästen gehörte unter anderem auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie lobte das Engagement der vielen Neuwieder, die ein Ehrenamt begleiten, von denen einige im Zuschauerraum saßen.

    OB-Kandidat Michael Mang hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach Neuwied eingeladen, um über das Thema Ehrenamt zu sprechen.  Foto: Nover
    OB-Kandidat Michael Mang hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach Neuwied eingeladen, um über das Thema Ehrenamt zu sprechen.
    Foto: Nover

    Michael Mang erklärte, dass eines seiner Ziele ist, baldmöglichst in der Stadt eine Leitstelle für das Ehrenamt zu schaffen. „Ich merke immer wieder, wie sehr Ehrenamtler an verschiedenen Stellen mit Bürokratie zu kämpfen haben.“ Es gelte, die Vernetzung zu stärken und die ehrenamtlich Tätigen bei der Überwindung von Hürden zu unterstützen. „Wir müssen ihnen das Unangenehme abnehmen, damit sie ihre Arbeit an den Menschen und für das Gemeinwesen machen können“, so Mang.

    Ehrenamtliche berichteten

    Im Vorfeld hatten verschiedene Gäste von ihrer ehrenamtlichen Arbeit berichtet. Pfarrer Werner Zupp schilderte die veränderte Situation der Kirchen in der Innenstadt und sprach über die Herausforderung, die durch Menschen mit Migrationshintergrund entsteht. Er wies auf den hohen Anteil an Ehrenamtlern in der Kirchengemeinde hin, die zum Teil viele Kilometer fahren, um sich in Neuwied zu engagieren. Er erklärte: „Ohne Ehrenamt würde hier nichts laufen.“ Er machte jedoch auch deutlich, dass die Ehrenamtlichen Anleitung und Unterstützung brauchen – egal, in welchem Alter – und bat ebenso darum, dass die Arbeit entsprechend gewürdigt wird.

    Wolfgang Sulzbacher und Georg Klare stellten die Aktivitäten des Lions Clubs Neuwied-Andernach vor, und Franz Becher vom Aktionsforum Neuwied sowie Frank Wolsfeld aus dem Vorstand des Wirtschaftsforums nutzen die Gelegenheit, dass Malu Dreyer da war, um sie über verschiedene Problemstellungen der lokalen Wirtschaft zu informieren.

    Anregungen für Landespolitik

    Auf offene Ohren stieß Erich Walther mit seinem Hinweis, dass es beim Thema Bürgerbus noch Aufholbedarf in Rheinland-Pfalz gibt, und sprach explizit die Förderung an. Marcus Kurz, der Schulleiter des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, freute sich, mitteilen zu können, dass der Ehrenamtsnachwuchs bereit steht. Eine Aussage, die Dreyer wahrlich gern hörte, ist Rheinland-Pfalz ihrer Aussage nach doch „Ehrenamtsland“ und soll es auch bleiben. Dafür sagte sie weiterhin Unterstützung zu und bedankte sich bei allen, die sich engagieren – egal, in welchem der vielen Bereiche. Sozialdezernent Michael Mang kam noch einmal auf sein Motto zurück: „Miteinander Neuwied gestalten – das soll keine Eintagsfliege sein, sondern Tagesgeschäft. Denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen.“

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