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    Rengsdorf

    Bürgermeisterwahlkampf: Landeschefin unterstützt Robenek

    Auch wenn die Bundestagswahl längst gelaufen ist, die CDU-Landeschefin Julia Klöckner ist immer noch unterwegs, um Unionskandidaten für Bürgermeisterposten noch einmal den nötigen Rückenwind zu geben. Gestern folgte sie einer Einladung der Rengsdorfer CDU um Christian Robenek, der am 15. Oktober noch eine Stichwahl vor der Brust hat und Bürgermeister der VG Rengsdorf-Waldbreitbach werden möchte.

    Foto: styleuneed – Fot

    Da es wie vorhergesagt regnete, trafen sich Klöckner und Robenek unter dem Schleppdach im Rengsdorfer Freibad mit interessierten Bürger. Passend zum Ort des Geschehens war im Handumdrehen das Wiedtalbad in Hausen Thema. Klöckner hörte aufmerksam zu, als Robenek, unterstützt von einigen Bürgern, die Knackpunkte erläuterte: „Einerseits haben wir einen riesigen Investitionsstau beim Hallenbad, anderseits besitzt das Hallenbad eine große Bedeutung für das Schulschwimmen, den Sport und den Tourismus.“ Robenek favorisiere einen Abriss des Hallenbades und den Bau eines neuen, kleineren Schul- und Sportbades, „denn nur das wird vom Land gefördert“.

    Von Julia Klöckner wünschte er sich, dass sie in Mainz „Druck macht“, vor allem im Hinblick auf den Umfang der Fördermittel. Klöckner versprach, genau das zu tun. Sie nannte es ein staatliches Anliegen, dass junge Leute schwimmen lernen. Wie sie erfahren habe, nimmt die Zahl der Kinder, die nicht schwimmen können, weil die Schulen mangels Bäder keinen Schwimmunterricht anbieten können, zu. „Und das kann nicht sein“, betont Klöckner.

    Doch aus das Rengsdorfer Freibad hinterließ Eindruck beim Gast aus Mainz. Klöckner staunte über das „recht niedrige“ Defizit von 160.000 Euro im Schnitt pro Jahr und fragte Robenek, wer denn der Träger sei. Das sei die Gemeinde, antwortete er und verhehlte nicht, dass er im Rahmen der Fusion den Badbetrieb gerne in die Hand der Verbandsgemeinde gelegt hätte, die Gemeinde aber trotzdem Eigentümerin geblieben wäre: „Doch dafür gab es im Rengsdorfer Rat keine Mehrheit.“

    Zuvor statteten Klöckner und Robenek noch dem Familienunternehmen Winkler + Dünnebier Süßwarenmaschinen einen Besuch ab. Geschäftsführer Rainer Runkel stellte den Betrieb mit 300 Mitarbeitern, darunter aktuell 22 Auszubildende, kurz vor, ehe ihn Julia Klöckner danach fragte, was die Politik seiner Meinung nach für die Wirtschaft tun müsse. Runkel blieb die Antwort nicht schuldig: „Da wir Probleme haben, vor allem Ingenieure zu finden, brauchen wir vor Ort attraktive Bedingungen zum Leben. Potenzielle Mitarbeiter wünschen sich etwa gute Schulen, Sportmöglichkeiten eine gute Anbindung und einiges mehr.“ Ganz wichtig sei zudem eine durchgehende Umgehungsstraße zur A 3.

    Ein Punkt, an den Robenek anknüpfte, als er sagte: „Seit die Umgehung Rengsdorf vor zwei Jahren freigegeben wurde, zählen wir mehr als 100 neue Bürger.“ Und der Ausbau von Kitas und Schulen laufe ohnehin schon.

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

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