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Kreis Neuwied

Aidsgefahr ist auch im Kreis Neuwied nicht vom Tisch

Wer glaubt, Aids sei ein Problem der 80er- und 90er-Jahre und die Gefahr in unseren Breiten gebannt, ist auf dem Holzweg. Die Gefahr ist unverändert da, nur wird sie inzwischen immer öfter falsch eingeschätzt. Denn auch im Kreis Neuwied stecken sich nach wie vor Menschen mit dem HIV-Virus an – und das trotz Prävention.

Kreis Neuwied – Wer glaubt, Aids sei ein Problem der 80er- und 90er-Jahre und die Gefahr in unseren Breiten gebannt, ist auf dem Holzweg. Die Gefahr ist unverändert da, nur wird sie inzwischen immer öfter falsch eingeschätzt. Denn auch im Kreis Neuwied stecken sich nach wie vor Menschen mit dem HIV-Virus an – und das trotz Prävention.


Heidi Hoeboer von der beim Kreis angesiedelten Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit weiß wovon sie spricht. Zwar liegen ihr mit Blick auf die Betroffenen keine genaue Zahlen für den Kreis vor, dafür nennt sie eine andere: In der Immunologischen Ambulanz am Kemperhof in Koblenz lassen sich derzeit etwa 800 Patienten aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz betreuen.
Und Hoeboer, die im Kreis die Beratung abdeckt, nennt weitere Zahlen: In den 90er-Jahren hat das Gesundheitsamt noch an die 1000 HIV-Tests gezählt. Heute sind es maximal noch 200. „Daran sieht man, dass viele denken, ich brauche so einen Test nicht.“ Dabei zeige doch der medienwirksame Prozess gegen die No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa , wie wichtig die Eigenverantwortung ist.

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