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    Leisel

    Neue Wanderwege: Die fantastischen vier locken nach Leisel

    "Was geht?" Wir sagen es Ihnen, liebe Leser, ganz konkret: Ein Ausflug nach Leisel wäre am Samstag, 17. September, ein guter Tipp. Dort wartet auf Wanderer zwar keine neue Traumschleife, dafür aber ab 15 Uhr am Brunnenplatz die erste Begegnung mit den fantastischen vier (FanVier).Bevor jetzt jemand vor Aufregung Schnappatmung bekommt, sei zur Beruhigung aber gesagt. Es ist an diesem Tag kein Gastspiel der bekanntesten deutschen Hip-Hop-Band angesagt, sondern die offizielle Eröffnung eines Quartetts an Rundkursen, die im und rund um das Dorf herum ausgeschildert wurden.

    Von unserem Redakteur Axel Munsteiner

    "Geboren" wurde dieses Projekt, bei dem die Gemeinde und neun Leiseler Gewerbebetriebe mit im Boot sitzen, in der Hoffnung, den Nationalparkort bei Wanderern "Populär" zu machen und möglichst viele von ihnen davon zu überzeugen, dass "Die Da" vier schöne Wege sind, auf denen man immer wieder mal unterwegs sein und ihnen "25 Years" oder sogar mehr "Troy" sein kann.

    Damit aber genug der Liedtitel der Stuttgarter Rapper, an deren Bandnamen sich die Gemeinde beim Slogan für ihr Tourismusprojekt aber selbstverständlich ganz bewusst angelehnt hat. Mit voller Absicht grenzen sich die "FanVier", bei denen "Wirtschaft die Natur trifft", wie es Ortsbürgermeister Wolfgang Schüssler formuliert, hingegen von den Traumschleifen ab, die in der jüngeren Vergangenheit in großer Zahl in der Region entstanden sind. "Wir haben uns gesagt, dass wir andere Wege beschreiten und ein Konzept entwickeln wollen, das sich von den Traumschleifen abhebt", sagt Schüssler, der in dieser frühen Phase der Ideenfindung vor allem die wichtige Rolle von Gordon Schindler, dem inzwischen leider verstorbenen Chef der Werbefirma Alea Design, hervorhebt.

    Traumschleifen verlaufen auf schmalen Pfaden über Stock und Stein, wobei Asphaltabschnitte verpönt sind und diese Premiumwanderwege zumeist auch nicht direkt die nahe gelegenen Orte berühren. Bei den "FanVier" ist das nicht so. Bei der Festlegung der Streckenverläufe waren laut Schüssler zwei Aspekte wichtig.

    Erstens: Es sollten schon bestehende Landwirtschafts- und Forstwege genutzt werden. "Damit sind so gut wie keine Kosten für die Herstellung der Wanderstrecken entstanden, und auch die Unterhaltungskosten werden sich im Rahmen halten", betont Schüssler.

    Zweitens: Alle vier Kurse führen nicht nur über die freie Flur oder durch den Wald, sondern in Teilstücken auch durch den Ort. Denn bei den "FanVier" sollen Wanderer nicht nur die attraktive und aussichtsreiche Landschaft rund um Leisel genießen. Bei dem Projekt geht es auch darum, das für einen 550-Einwohner-Ort vitale und durchaus beachtliche Gewerbeleben besser ins Licht zu rücken.

    Das hängt eng mit einer weiteren Besonderheit bei der Entstehungsgeschichte der neuen Wanderwege zusammen. Um die Kosten für die Ausschilderung und das Aufstellen einer Übersichtstafel am Brunnenplatz zu refinanzieren, hatte die Gemeinde die Unternehmen im Ort angeschrieben, ob sie sich als Sponsoren zur Verfügung stellen wollen. Neun Firmeninhaber haben sich dazu bereit erklärt. Als Gegenleistung steht ihr Name nicht nur auf der Übersichtstafel am Brunnenplatz, sondern jeder von ihnen hat ein einheitlich gestaltetes "FanVier"-Schild ausgehändigt bekommen, das er nun an seinem Betrieb aufhängen kann. Vor allem aber wurde bei der Streckenführung dann darauf geachtet, dass an jedem der Geld gebenden Unternehmen garantiert mindestens einer der vier Wege direkt vorbeigeht und Wanderer, wenn sie mögen, einen Blick in den Betrieb werfen können.

    Übrigens: Wer sich in Leisel nicht auskennen sollte, muss nicht befürchten, dass er nach einer Tour über einen der vier Wege anschließend am Ziel wieder hungrig und durstig ins Auto steigen und nach Hause fahren muss. Ein wichtiger Faktor für den von der Gemeinde erwünschten Aufschwung des Tourismus ist es nämlich, dass in Leisel bereits vor einigen Jahren auch die Kleine Dorfwirtschaft, kurz KDW, eröffnet wurde. "Die Möglichkeit zum Einkehrschwung ist in unserem Ort also gegeben", betont Schüssler.

    Die fantastischen vier locken nach Leisel Pfarrkirche Heiligenbösch und Jagdhaus mit Aussichtspunkt mitten im Nationalpark sind besondere Sehenswürdigkeiten
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