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    Birkenfeld

    Museumsnacht eröffnete Sonderausstellung und Besuchersaison

    Bass erstaunt war Landrat Dr. Matthias Schneider, mittlerweile auch neuer Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde, von der Zahl der Eröffnungsgäste. Zum Auftakt der 1. Birkenfelder Museumsnacht drängten sich am Samstag die Besucher im gläsernen Foyer des Hauses, während eine Treppe höher die Sonderschau des Sommers 2011 wartete.

    Birkenfeld – Bass erstaunt war Landrat Dr. Matthias Schneider, mittlerweile auch neuer Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde, von der Zahl der Eröffnungsgäste. Zum Auftakt der 1. Birkenfelder Museumsnacht drängten sich am Samstag die Besucher im gläsernen Foyer des Hauses, während eine Treppe höher die Sonderschau des Sommers 2011 wartete.

    „Kaisers Heinrichs Romfahrt“ – keineswegs eine fröhliche Italienreise, sondern ein drei Jahre dauernder, mit äußerster Brutalität geführter Feldzug, so Wolfgang Kley später in seiner Einführung – ist Thema der bis zum Herbst dauernden Ausstellung. Zur Premiere gab es erstmals in Birkenfeld eine Museumsnacht – ein abendfüllendes Programm mit Auftritten der Mittelaltergruppe „Evocatio Hunoli“, des Jugendchors der Katholischen Kirchengemeinde unter Barbara Prinz sowie des Klassik-Duos Andrea Forster (Flöte) und Volker Schöpfer (Klavier). Werner Uebel las aus seinem teils in Birkenfeld spielenden Mittelalter-Roman „Der Scharfrichter“, auch die Autoren Silke Alagöz und Joachim Schroetter gaben Kostproben ihrer Arbeit ebenso die Bildenden Künstler Roland Göttert und Rosemarie Hahn. Daneben wurde Töpfern und Weben demonstriert, konnte man beim Nähen mittelalterlicher Gewänder zuschauen, aber auch beim Herstellen eines Kettenhemdes. Und nicht zuletzt wartete die Taverne des Museums, wo sich die Besucher stärken und erfrischen, aber auch zum Gespräch verweilen konnten.

    „Königin der (Museums)-Nacht“ war zweifellos eine Replik der Reichskrone der deutschen Kaiser aus dem 10. oder 11. Jahrhundert. Die Idar-Obersteiner Edelsteinschleiferei A. Ruppenthal hatte das höchst kostbare Stück als Leihgabe für diesen einen Abend in Birkenfeld zur Verfügung gestellt. Die Besucher waren sich der Einmaligkeit dieses Kunstgenusses bewusst, geradezu ehrfürchtig näherten sie sich dem achteckigen, mit blauen Saphiren, Rubinen, Smaragden, Amethysten, roten Granat und Orientperlen verzierten Reif.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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