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    Kreis Birkenfeld

    Modellprojekt Nachbarschaftshilfe läuft nur langsam an

    Das im Herbst 2013 von Landkreis und Land unterstützte Modellprojekt "Neue Nachbarschaftshilfen" kommt offenbar nur schwer ins Rollen: Ziel ist, dass sich mehr ältere Menschen für andere Ältere und Hochbetagte einsetzen, um dem Verlust von Selbstständigkeit und Lebensqualität entgegenzuwirken.

    Lebensqualität im Alter: Dazu soll ein Modellprojekt im Kreis Birkenfeld beitragen, das im Herbst 2013 startete. Bislang ist die Resonanz aber durchaus ausbaufähig, zieht Koordinator Michael Hippeli eine erste Bilanz.  Foto: dpa
    Lebensqualität im Alter: Dazu soll ein Modellprojekt im Kreis Birkenfeld beitragen, das im Herbst 2013 startete. Bislang ist die Resonanz aber durchaus ausbaufähig, zieht Koordinator Michael Hippeli eine erste Bilanz.
    Foto: dpa

    Von unserer Redakteurin Vera Müller

    Mögliche Betreuungsleistungen eines solchen Engagements betreffen einfache Dinge des täglichen Lebens. Zur Realisierung der Nachbarschaftshilfen sollen unter anderem bestehende Vereine und Privatpersonen gewonnen werden. Träger des Projekts ist die Stiftung ProAlter, die bereits Erfahrungen in den Landkreisen Kassel und Stendal gesammelt hat.

    Als Ansprechpartner und Projektbeauftragter steht Michael Hippeli, Fischbacher Ortsbürgermeister, zur Verfügung. Offiziell trägt er den Titel "Kümmerer", den die Stiftung so gewählt hat. Seine Erfahrung in den vergangenen Monaten: "Es läuft langsam an. Ich erhalte viele positive Rückmeldungen, denen aber kein gezieltes Engagement folgt." Jeder erkenne die Notwendigkeit, aber sich aktiv einbringen? "Da klemmt es noch." Viel Überzeugungsarbeit sei nötig. Wobei es doch eigentlich nur um die einfachen Dinge des Lebens geht. "Jeder kommt mal in die Lage, dass er im Alter auf Hilfe angewiesen ist."

    Einige positive Ansätze gibt es aber durchaus bereits: In Oberhambach, Allenbach und Mackenrodt bilden sich zurzeit kleine Gruppen, die sich einbringen und entsprechende Netzwerke aufbauen wollen. Auch Reichenbach und Fischbach sitzen in den Startlöchern. Seit April 2013 hat sich Hippeli mit der Bestandsaufnahme befasst: Welche Vereine haben wir im Kreis Birkenfeld? Welcher Verein passt zum Projekt? Wer kümmert sich bereits jetzt auf eine Art und Weise, die mit dem Projekt vereinbar ist, um Ältere? Welche Pflegedienste arbeiten wo und wie? Er ist nach wie vor überzeugt: "Die wechselseitige Hilfe von älteren Menschen für Ältere ist eine sehr bedeutsame und wachsende Ressource sozialer Hilfeleistung in der Gesellschaft." Mit dem Entwicklungsprogramm "Neue Nachbarschaftshilfen im Landkreis Birkenfeld" will die Stiftung ProAlter dazu beitragen, dass Hilfemöglichkeiten aus der älteren Generation selbst erschlossen und nachhaltig gestärkt werden.

    Die Stiftung hat die Situation im Landkreis Birkenfeld erkundet und einen Vorschlag für dieses Entwicklungsprogramm erarbeitet. Das Projekt ist für die Dauer von 30 Monaten konzipiert. Bis dahin sollen nachhaltige Strukturen geschaffen werden. Die Uhr tickt also, und Hippeli setzt darauf, dass nach und nach immer mehr Dörfer Interesse zeigen. So was es zumindest bei vergleichbaren Modellen in anderen Landkreisen. Die Initiative wird mit 20 000 Euro durch das Demografieministerium gefördert. Die weiteren Kosten tragen der Landkreis, die Share Value Stiftung (Erfurt) und die Stiftung Pro Alter.

    Weitere Infos: Michael Hippeli, Telefon 06784/7655, E-Mail: hippeli.michael@t-online.de

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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