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Kusel

Kusel: Bis zu 350 Flüchtlinge werden zunächst in Turnhalle untergebracht

Die Betten stehen, der Brandschutz ist okay – am Freitagnachmittag sind die ersten Flüchtlinge in der ehemaligen Kaserne auf dem Kuseler Windhof eingetroffen. Rund 220 Männer, Frauen und Kinder waren im Vorfeld angekündigt, aktuell sind Betten für maximal 238 Asylbewerber vorbereitet.

Symbolbild
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Foto: DPA

Von unserem Redakteur Sascha Saueressig

"Am Mittwoch kamen Doppelstockbetten von der Bundeswehr und am Donnerstag ist die Sporthalle von den Brandschutzsachverständigen abgenommen worden", erläutert Volker Zimmer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Kusel.

Gemeinsam mit dem Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung, Martin Ziemer, bereitet er die Aufnahme der Flüchtlinge mit vielen ehrenamtlichen Helfern vor. Zusätzlich zur Einrichtung der Turnhalle haben die Helfer noch ein großes Bierzelt für rund 200 weitere Betten aufgebaut, das nach der brandschutztechnischen Abnahme in der kommenden Woche Unterkunft für weitere Flüchtlinge bieten soll.

Die Kuseler Feuerwehren haben Zelte zur Verfügung gestellt, die für Materialien und organisatorische Zwecke genutzt werden. "Die Hilfsbereitschaft der Menschen aus der Region ist riesig, und wir werden auch vom DRK-Landesverband und den Nachbarverbänden unterstützt", sagt Zimmer.

Welche Nationalitäten am Freitagabend in Kusel ankommen, das ist im Vorfeld noch nicht klar. Es werden voraussichtlich Syrer, Afghanen, aber auch Menschen aus Afrika und vom Balkan ankommen, heißt es dazu aus dem Integrationsministerium. Maximal 350 Menschen sollen in der provisorischen Unterkunft Platz finden. Spätestens im Dezember soll dann auch die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) stehen.

Am Nachmittag ist auch noch unklar, wie viele Familien mit Frauen und Kindern insbesondere Kleinkindern ankommen werden. "Wir haben noch keine Vorstellung davon, wie stark unser Bedarf an Kindernahrung, Kleidung oder auch Pampers sein werden", sagt Zimmer. Daher seien Kleider- und Sachspenden sehr willkommen, schließlich gehe es jetzt in den Winter. Auch die Abläufe müssen sich einspielen. Zwar sind knapp 60 Ehrenamtliche im Einsatz, aber langfristig sei ein Personalkonzept notwendig, um die Betreuung der Flüchtlinge zu gewährleisten. "Wir haben von 8 bis 18 Uhr einen Sanitätsdienst auf dem Gelände und eine Pforte, die ständig besetzt ist", schildert Zimmer. Das Essen in den nächsten Monaten wird von einem Caterer geliefert und vorläufig in Zelten ausgegeben.

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