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    Idar-Oberstein hatte 2010 so wenig Geburten wie nie

    Während manche Kindertagesstätten im Kreis Birkenfeld wegen der Herabsetzung des Aufnahmealters aus allen Nähten platzen, haben sich in den Grundschulen die Reihen in den letzten Jahren stark gelichtet. In Zukunft setzt sich dieser Trend fort: 582 Geburten im gesamten Kreis 2010 bedeuteten einen neuerlichen Tiefpunkt. Somit droht über das beschlossene Aus für Stipshausen hinaus weiteren der derzeit 20 Grundschulen die Auflösung.Die beiden Verbandsgemeinden Baumholder (8,2) und Birkenfeld (7,5) übertrafen im vorigen Jahr den von Idar-Oberstein exakt erreichten Kreiswert von 7,0 Geburten je 1000 Einwohner. Hingegen lagen die Verbandsgemeinden Herrstein (6,4) und vor allem Rhaunen (4,9) deutlich darunter.

    Kreis Birkenfeld - Während manche Kindertagesstätten im Kreis Birkenfeld wegen der Herabsetzung des Aufnahmealters aus allen Nähten platzen, haben sich in den Grundschulen die Reihen in den letzten Jahren stark gelichtet. In Zukunft setzt sich dieser Trend fort: 582 Geburten im gesamten Kreis 2010 bedeuteten einen neuerlichen Tiefpunkt. Somit droht über das beschlossene Aus für Stipshausen hinaus weiteren der derzeit 20 Grundschulen die Auflösung.Die beiden Verbandsgemeinden Baumholder (8,2) und Birkenfeld (7,5) übertrafen im vorigen Jahr den von Idar-Oberstein exakt erreichten Kreiswert von 7,0 Geburten je 1000 Einwohner. Hingegen lagen die Verbandsgemeinden Herrstein (6,4) und vor allem Rhaunen (4,9) deutlich darunter.

    Die Stadt Idar-Oberstein registrierte 2010 so wenige Geburten wie nie: 213 – das sind 40 Prozent weniger als beispielsweise 1991. Die demografische Entwicklung führte dazu, dass die meisten Grundschulen in Oberstein und im östlichen Stadtgebiet zumindest in einzelnen Jahrgängen schwach besetzt waren. Mitunter mussten sogar Kombiklassen gebildet werden. Vor diesem Hintergrund entschied sich die Stadt, die Grundschulen von zehn auf sechs zu verringern. Im Schulzentrum Auf der Bein (statt Weierbach, Nahbollenbach und Mittelbollenbach) und in der Struthschule für ganz Oberstein (während Weinsau- und Flurschule geschlossen wurden) entstanden zwei stabile Grundschulen.

    Nur noch 37 Geborene binnen zwölf Monaten bestätigen die Entscheidung der Verbandsgemeinde Rhaunen, sich auf einen Grundschulstandort in Rhaunen zu konzentrieren. 2003 bekamen die Einwohner der kleinsten Verbandsgemeinde noch fast zweieinhalbmal so viel Nachwuchs.
    Indes hält die Verbandsgemeinde Baumholder bislang noch an ihren vier Grundschulen in Baumholder, Heimbach, Ruschberg und Berschweiler/Fohren-Linden fest. Obwohl sie 2010 „nur“ den bisher viertschwächsten Geburtenjahrgang hatte, sind die Perspektiven für die Schulen auf den Dörfern alles andere als rosig: Nur 31 der 80 Babys stammen aus den 13 Umlandgemeinden – entschieden zu wenig, um drei Grundschulen zu bestücken. Zudem schwächt der in Berschweiler und Heimbach insbesondere in Richtung Freisen ausgeprägte Abwanderungstrend die Realschule plus in Baumholder nachhaltig.
    Auf dem Prüfstand steht in der VG Herrstein die Grundschule Herrstein. Nicht mangels Schülern, sondern wegen des künftigen Raumbedarfs der Integrierten Gesamtschule in Herrstein plädieren etliche Kommunalpolitiker für ein Grundschulzentrum in Kempfeld. Dies würde die Anzahl der „Fahrschüler“ nur minimal erhöhen: Von VG-weit 104 Geburten im Vorjahr entfielen nur vier auf die Gemeinde Herrstein – der Durchschnitt der letzten sechs Jahre beträgt fünf. Sinkende Schülerzahlen machen indes den Grundschulen Oberreidenbach und Fischbach zu schaffen.
    Noch sind in der Verbandsgemeinde Birkenfeld die vier Grundschulen in Birkenfeld, Niederbrombach, Brücken und Hoppstädten-Weiersbach sicher. 148 Kinder erblickten in der größten Verbandsgemeinde des Kreises 2010 das Licht der Welt.

     

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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