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    Hoppstädten-Weiersbach

    Beschluss im Hoppstädten-Weiersbacher Rat: Deutliches Ja zu Nahesteig und Trauntalfest

    Eine geplante Großveranstaltung in zehn Orten, ein neuer Weg, der Wanderers anlocken soll, und ein marodes Bauwerk haben in der jüngsten Sitzung des Hoppstädten-Weiersbacher Gemeindeparlaments bedeutsame Rollen gespielt. Kein Auslöser für große Diskussionen gab es – anders, als dies kürzlich in Dambach der Fall war – zunächst im Hinblick auf das Trauntalfest, das an Pfingsten 2018 gefeiert werden soll. Der Rat beschloss, dass der Doppelort 500 Euro auf ein Sonderkonto einzahlen wird.

    Der schon bestehende Gewässerlehrpfad in Hoppstädten-Weiersbach, der am Ufer entlangführt und auf dem über Trittsteine auch ein Überqueren des Flusses möglich ist, soll in die Streckenführung des geplanten Nahesteigs integriert werden.  Foto: Gerhard Hänsel/Archiv
    Der schon bestehende Gewässerlehrpfad in Hoppstädten-Weiersbach, der am Ufer entlangführt und auf dem über Trittsteine auch ein Überqueren des Flusses möglich ist, soll in die Streckenführung des geplanten Nahesteigs integriert werden.
    Foto: Gerhard Hänsel/Archiv

    Dieser Betrag ist als Anteil gedacht, den jede der zehn in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen Trauntalgemeinden zur Finanzierung der viertägigen Veranstaltung beisteuern sollen. Welf Fiedler, Ortschef von Hoppstädten-Weiersbach, zeigte sich in diesem Zusammenhang verwundert über die Äußerungen seines Dambacher Kollegen Bernd Märker. Dieser hatte im Einklang mit dem Standpunkt des dortigen Gemeinderats in der NZ sowohl Kritik am angedachten Termin als auch an der bisherigen Programmplanung des Fests geübt.

    Dambacher Kritik wird nicht geteilt

    Unter anderem hatte Märker auf logistische Schwierigkeiten verwiesen, die aus seiner Sicht bei einer Sportveranstaltung zu erwarten seien, die die Gemeinden Ellweiler und Dambach organisieren sollen. Fiedler hielt dem entgegen: „Wenn es allein an den fehlenden Duschmöglichkeiten zum geplanten Lauf scheitert und man deswegen gegen das Fest und auch der Termin ist, können wir in Hoppstädten-Weiersbach doch aushelfen. Wir lassen zum Beispiel auch beim Bärenfelslauf die Teilnehmer in unserem Gemeindezentrum duschen. Zudem könnte man auch die Duschen in der neuen UCB-Sporthalle nutzen“, sagte Fiedler. Als Programmpunkt, der in Hoppstädten-Weiersbach im Rahmen des Trauntalfests über die Bühne gehen soll, ist nach aktuellen Stand am Freitag vor Pfingsten (18. Mai) eine Veranstaltung des Ifas-Instituts zum Thema Elektromobilität sowie abends ein Rockkonzert im Kommunikationsgebäude des Umwelt-Campus vorgesehen.

    In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschäftigte sich mit der Rat mit dem geplanten Premiumwanderweg Nahesteig, der auf 35 Kilometer Länge von Neubrücke bis Idar-Oberstein führen soll. Auf Hoppstädten-Weiersbacher Gemarkung ist geplant, dass vom Bahnhof in Neubrücke aus ein Teilstück des bestehenden Gewässererlebnispfades entlang der Nahe genutzt wird.

    Gegenüber der Pfarrkirche soll die Trasse dann am keltischen Baumkreis vorbei verlaufen und dann über den den „alten Kirchenweg“ bis nach Heimbach führen. Entgegen den ersten Planungen würden bei diesem Projekt nun doch keine Kosten auf die Anrainergemeinden zukommen, wie Edmund Schulz, Erster Beigeordneter von Hoppstädten-Weiersbach, zu berichten wusste. Vielmehr würde der Landkreis den beteiligten Orten für die ersten Jahre Mittel für den Unterhalt und die Pflege der Trasse zur Verfügung stellen. Ein Wegewart solle zudem zweimal im Jahr den Nahesteig – zum Beispiel im Hinblick auf eine lückenlose Beschilderung – überprüfen und etwaige Mängel den jeweiligen Ortsbürgermeistern mitteilen. Diese müssten wiederum veranlassen, dass solche Schäden zügig beseitigt werden, sagte Schulz.

    Schub für Tourismus erhofft

    Aus den Reihen des Rats kam unter anderem als Resonanz die Aussage, dass der Nahesteig zur touristischen Aufwertung für die Ortsgemeinde beitragen könne. Das Gremium stimmte daher der Einrichtung des Wanderwegs zu, wobei die Verwirklichung dieses Projekts unter der planerischen Federführung der VG Birkenfeld steht.

    Keine Zukunft hat hingegen die circa 15 Meter lange Holzbrücke, die Teil der Fußwegverbindung zwischen dem Bahnhof Neubrücke und dem Umwelt-Campus ist. Das Bauwerk überwindet einen Graben, der noch ein Relikt aus der Zeit ist, als das Gelände ein US-Lazarett war. Die Brücke befindet sich aber schon seit Längerem in marodem Zustand. Weil einzelne Dielen morsch, teilweise lose oder sogar durchgebrochen sind, wurde die Brücke schon im Sommer gesperrt und dort zunächst eine Bauzaun, später sogar eine Bretterwand aufgestellt.

    Die Bauabteilung der VG-Verwaltung hatte danach im Auftrag der Ortsgemeinde eine Kostenschätzung vorgenommen. Demnach würde ein Abriss der Brücke und deren Entsorgung mit 12.000 Euro zu Buche schlagen. Würde eine neue Leichtmetallbrücke an dieser Stelle errichtet, müsste man mit einem Betrag von etwa 25.000 Euro rechnen. Als weitere Alternative wurde eine Reparatur aufgezeigt. Die Kosten dafür lägen bei rund 14.000 Euro. Zudem müsste alle drei Jahre ein Sachverständiger den Zustand der Brücke überprüfen, was pro Einsatz zusätzliche Kosten von 3000 Euro verursachen würde.

    Als dritte Variante stand zudem der Abriss der Brücke und das anschließende Zuschütten des Grabens, der dann noch gepflastert werden müsste, zur Debatte. Kostenpunkt hier: 10 000 Euro. In den Vorberatungen hatte sich der Bauausschuss der Ortsgemeinde zwar für den Erhalt und die Sanierung der Brücke ausgesprochen, davon rückte man in der Ratssitzung aber wieder ab.

    Holzbrücke wird abgerissen

    Dazu sagte Werner Weber-Gemmel, Fraktionssprecher der CDU: „Obwohl es nicht Usus ist, der Empfehlung eines Ausschusses zu widersprechen, sollten wir in diesem Fall in Anbetracht der Folgekosten doch für den Abriss der Brücke und die Aufschüttung des Grabens entscheiden.“ Auch der Fraktionschef der SPD, Manfred Werle, sprach sich für diese Lösung aus, was dann auch bei einer Gegenstimme so beschlossen wurde.

    Von unserem Mitarbeiter
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