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Idar-Oberstein

Aktives Stadtzentrum Oberstein: Rampengebäude soll umgestaltet werden

Der sehr stark frequentierte Fußgängerüberweg über die Naheüberbauung am sogenannten Rampengebäude soll im Rahmen des Förderprogramms "Aktive Stadtzentren" für rund 400 000 Euro umgestaltet werden. Das war einhellige Meinung des Bauausschusses, der bereits Anfang Oktober beschlossen hatte, im Zuge eines Beleuchtungskonzepts für den Obersteiner Innenstadtbereich die Beleuchtung der Brücke zu erneuern und zu verbessern.

Eine viel genutzte Fußgängerbrücke über die Nahehochstraße führt durch das Rampengebäude, das jetzt umgestaltet werden soll. Foto: Jörg Staiber
Eine viel genutzte Fußgängerbrücke über die Nahehochstraße führt durch das Rampengebäude, das jetzt umgestaltet werden soll.
Foto: Jörg Staiber

Von unserem Reporter Jörg Staiber

Vor der Sitzung informierte sich der Ausschuss bei einem Ortstermin. Architekt Rüdiger Bill stellte ein Konzept vor, wie das Bauwerk heller, übersichtlicher und auch vandalismussicherer gestaltet werden soll. Darüber hinaus, so bisherige Überlegungen, soll es künftig eine Ausstellung zur Stadtgeschichte beherbergen.

Gravierendste Maßnahme ist der Ausbau der Rolltreppe, die nach zahlreichen vorherigen Defekten schon seit vielen Jahren nicht mehr funktioniert und vor gut vier Jahren mit einer Verkleidung versehen wurde. An ihre Stelle soll eine gut begehbare Treppe die daneben liegende Rampe ergänzen. Die durch den Ausbau geschaffenen Öffnungen sollen nur zum Teil geschlossen werden und den Lichteinfall in das Gebäude verbessern.

Der Aufzug soll einen zusätzlichen Halt im Zwischengeschoss erhalten. Daher, so machte Bill deutlich, sei der Einbau eines neuen Aufzugs sinnvoll und kostengünstiger , da bei der 27 Jahre alten Anlage ansonsten Störungen im Steuerungssystem zu erwarten seien.

Möglicherweise kann in dem Zwischengeschoss auch eine öffentliche Behindertentoilette entstehen. Beim Ortstermin wurde angeregt, eine Überwachungskamera zu installieren, um auch dadurch den Nutzern des Übergangs mehr Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Oberbürgermeister Bruno Zimmer äußerte sich zuversichtlich, dass eine Videoüberwachung an dieser Stelle vermutlich auch rechtlich zulässig sei. Von der Grünen-Fraktion kam der Vorschlag, in den durch die Rolltreppe frei werdenden Raum eine Kinderrutsche zu bauen, um für Kinder eine attraktive Spielmöglichkeit im Innenstadtbereich anzubieten.

Allerdings stieß der Vorschlag bei den meisten Ausschussmitgliedern auf Skepsis, auch Architekt Bill erklärte, dass es vermutlich schon aus versicherungsrechtlichen Gründen problematisch sei, einen Fußgängerweg mit einem Spielplatz zu kombinieren. LUB-Stadtrat Wolfgang Augenstein verwies noch einmal auf den Vorschlag seiner Fraktion, an dieser Stelle einen niveaugleichen Fußgängerüberweg zu schaffen, der seiner Ansicht nach im Rahmen des Diskussionsprozesses über das Programm Aktive Stadt "vorschnell abgebügelt" worden sei.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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