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    SPD bestimmt ihre Kreistagskandidaten

    Gute Stimmung herrschte unter den Genossen bei der SPD-Delegiertenversammlung in Ediger-Eller. Neben der Kommunal- und Verwaltungsreform sowie der Resolution gegen die geplante Mülldeponie in Strohn standen auch zahlreiche lokalpolitische Themen im Fokus des Treffens. 44 Männer und Frauen im Alter von 25 bis 72 Jahren bestätigten im Bürgerhaus Ediger-Eller offiziell ihre Kandidatur für die Wahl in den Kreistag.

    Die Spitzenkandidaten der SPD mit Benedikt Oster (Binningen), Marita Benz (Schmidt), Bernhard Rodenkirch (Gillenbeuren), Renate Klünder (Kaifenheim), Wilfried Gerdes (Cochem), Ute Arens (Mesenich), Heike Raab (Cochem), Willy Schumacher (Bullay), Gerd Gansen (Kaisersesch), Jürgen Claßen (Treis-Karden), Walter Justen (Blankenrath), Bend Schuwerack (Cochem). Nicht auf dem Bild: Karl-Heinz Simon (Pünderich), der wegen Krankheit fehlte.
    Die Spitzenkandidaten der SPD mit Benedikt Oster (Binningen), Marita Benz (Schmidt), Bernhard Rodenkirch (Gillenbeuren), Renate Klünder (Kaifenheim), Wilfried Gerdes (Cochem), Ute Arens (Mesenich), Heike Raab (Cochem), Willy Schumacher (Bullay), Gerd Gansen (Kaisersesch), Jürgen Claßen (Treis-Karden), Walter Justen (Blankenrath), Bend Schuwerack (Cochem). Nicht auf dem Bild: Karl-Heinz Simon (Pünderich), der wegen Krankheit fehlte.
    Foto: Ulrike Platten-Wirtz

    Von unserer Mitarbeiterin Ulrike Platten-Wirtz

    Die Kreisvorsitzende Heike Raab zeigte sich gewohnt kämpferisch und setzte der SPD, die zurzeit mit neun Sitzen im Kreistag vertreten ist, zum Ziel, die Zahl der Abgeordneten zu erhöhen. Die Erhaltung der Ausbildungswerkstatt vom Jagdbombergeschwader in Büchel und Infrastrukturmaßnahmen wie Breitbandversorgung, Modernisierung des Rathauses Moselkern, Flaumbachrenaturierung in Blankenrath und die Feuerwehrleitstelle in Cochem seien Themen, für die es sich zu kämpfen lohne.

    Am 25. Mai stellen sich 38 Kandidaten sowie sechs Ersatzkandidaten der SPD-Fraktion zur Wahl. In der Kreistagsliste sieht Spitzenkandidatin Raab alle Verbandsgemeinden des Landkreises gut vertreten. Nach dem D'Hondt-Verfahren, bei dem die Wählerstimmen in Abgeordnetenmandate umgerechnet werden, entfallen auf die Verbandsgemeinde Cochem 16 Kandidaten. Die Verbandsgemeinde (VG) Kaisersesch stellt elf Kandidaten. Aus der VG Zell stehen zehn und aus der VG Ulmen sieben Männer und Frauen für das Amt zur Verfügung. Auf den ersten zehn Listenplätzen seien diesmal auch vier Frauen zu finden, und insgesamt wollen drei Kandidaten der Jusos gewählt werden, so Raab weiter.

    Aber auch "alte Mitstreiter" wie Ralf Walter und Carola Stern-Gilbaya, um nur einige zu nennen, wollen die Fraktion auf den hinteren Listenplätzen mit ihrer langjährigen politischen Erfahrung unterstützen. Mit einigen Ortsvorstehern und Beigeordneten, aber auch Vertretern der Arbeitgeber- und Unternehmerseite sowie ehrenamtlich Tätigen spiegele die Liste den gesamten Landkreis sehr gut wider, freute sich die Staatssekretärin. Beim Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode sprach die Kreisvorsitzende von einem intensiven Jahr, in dem es Spaß gemacht hätte, politisch tätig zu sein.

    Allem voran waren die Fusionsverhandlungen mit den Verbandsgemeinden Cochem, Kaisersesch, Treis-Karden und dem Rhein-Hunsrück-Kreis das zentrale Thema des vergangenen Jahres. "Auch wenn es schwierig war, haben wir noch einmal die Kurve gekriegt", bestätigte Fraktionsvorsitzender Bernd Schuwerack. Zum Abschluss der Verhandlungen sei es wichtig, dass die übrigen 89 Gemeinden vom Weggang der drei Hunsrückdörfer nicht belastet würden, sagte er weiter.

    Insgesamt, so der Fraktionsvorsitzende, habe man in der SPD im Kreis gute Arbeit geleistet: "Viele Entscheidungen, die der Kreistag getroffen hat, tragen die Handschrift der SPD." Ziel der Fraktion sei es nach wie vor, das Leben im Kreis interessanter und lebenswerter zu machen – sei es nun durch Schulträgerschaften, Infrastrukturmaßnahmen oder das Jugendtaxi.

    Einen Blick über den Tellerrand gewährte Benedikt Oster, der als Mitglied im Mainzer Landtag vertreten ist und über relevante Themen aus der Landeshauptstadt berichtete. Neben der Reform der Wahlkreise und der Kommunal- und Verwaltungsreform stünde in naher Zukunft der Umbau des Mainzer Landtags an. Mit Kosten von rund 25 Millionen Euro sollen vor allem die Brandschutztechnik und die IT-Ausstattung verbessert werden.

    Cochem Zell
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