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Kommunalreform: Drei VG-Räte stimmen klar für Zweiteilung der VG Treis-Karden

Roes/Cochem/Kaisersesch – Die Räte der Verbandsgemeinden Treis-Karden, Cochem und Kaisersesch haben den Weg frei gemacht für die Aufteilung der VG Treis-Karden unter den beiden Nachbarn. Alle drei VG-Räte stimmten gestern Abend in getrennten, aber zeitgleichen Sitzungen der Fusionsvereinbarung zu. Danach sollen acht Gemeinden der VG Treis-Karden nach Kaisersesch wechseln, die neun Mosel- und Hunsrückgemeinden zur VG Cochem.

Ein wenig mehr Klarheit gibt's, wie's mit der VG Treis-Karden nach der Kommunalreform weitergeht. Die Zeichen stehen auf Zweiteilung.
Ein wenig mehr Klarheit gibt's, wie's mit der VG Treis-Karden nach der Kommunalreform weitergeht. Die Zeichen stehen auf Zweiteilung.
Foto: Angela Kauer

Roes/Cochem/Kaisersesch – Die Räte der Verbandsgemeinden Treis-Karden, Cochem und Kaisersesch haben den Weg frei gemacht für die Aufteilung der VG Treis-Karden unter den beiden Nachbarn. Alle drei VG-Räte stimmten gestern Abend in getrennten, aber zeitgleichen Sitzungen der Fusionsvereinbarung zu. Danach sollen acht Gemeinden der VG Treis-Karden nach Kaisersesch wechseln, die neun Mosel- und Hunsrückgemeinden zur VG Cochem.

Vor allem in Roes, wo der Rat der Verbandsgemeinde Treis-Karden über die Fusionsfrage beriet, erlebte die große Zuhörerschar eine ebenso ausführliche wie emotional geführte Debatte. Kein Wunder, schließlich hatten sich die Einwohner der drei Hunsrückdörfer Lahr, Mörsdorf und Zilshausen in Befragungen klar gegen eine Zweiteilung der VG im Zuge der Kommunalreform ausgesprochen. Hintergrund: Sie sehen für sich mehr gemeinsame Interessen und Lebenswirklichkeiten mit den Bürgern der VG Kastellaun. Diese VG gehört jedoch zum Rhein-Hunsrück-Kreis.

Trotz des klaren Bürgervotums waren die Fusionsverhandlungen schließlich darauf hinausgelaufen, die drei Orte im Kreis Cochem-Zell zu belassen und sie der VG Cochem zuzuschlagen. Damit war einzig die FDP-Fraktion in der abendlichen Sitzung des VG-Rats Treis-Karden nicht einverstanden. Sie argumentierte, der Rat dürfe den Bürgerwillen nicht missachten. Deshalb stimmte die FDP in Roes als einzige Partei gegen die Zweiteilungspläne.

Doch letztlich befürwortete der Treis-Kardener VG-Rat dieselben mehrheitlich. Klare Mehrheiten für ein Zusammengehen mit Teilen der VG Treis-Karden gab es fast zur selben Zeit auch in den Verbandsgemeinderäten Cochem und Kaisersesch. In Cochem stimmten nur zwei Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen gegen den Beschlussvorschlag.

Nun sind die Ortsgemeinden am Zuge, die diesen Beschlüssen ebenfalls zustimmen müssen, bevor dann der Landtag mit einem Landesgesetz endgültig die Zweiteilung der VG Treis-Karden beschließen kann. dj/dad

Cochem Zell
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