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    Cochem

    Ein Traum aus Weincreme und leckeren Beeren

    Mit viel Fingerspitzengefühl setzt Herbert Budweg, Geschäftsführer des Hotel-Café Germania, das letzte Krönchen auf die zweistöckige Torte. Der Traum aus Weincreme, Beeren und Sahne ist so gut wie fertig. „Beerenauslese für Lisa und Bichi“, heißt die süße Verführung, die den zukünftigen Cochemer Weinmajestäten gewidmet ist.

    Lisa Laux und Bichi Pham können es kaum erwarten: Das ist ihre Torte! Und die schmeckt grandios, da sind sich die künftigen Weinmajestäten von Cochem einig. Mit viel Liebe zum Detail wird die Weinköniginnentorte von Herbert Budweg und Heinz Hutter kreiert und gemacht.
    Lisa Laux und Bichi Pham können es kaum erwarten: Das ist ihre Torte! Und die schmeckt grandios, da sind sich die künftigen Weinmajestäten von Cochem einig. Mit viel Liebe zum Detail wird die Weinköniginnentorte von Herbert Budweg und Heinz Hutter kreiert und gemacht.
    Foto: Ulrike Platten-Wirtz

    Jeweils zwei Wochen vor der Krönung am Cochemer Weinfest wird die Weinköniginnentorte in der Kreisstadt präsentiert – und verkostet. Mit einem Spritzbeutel setzt Herbert Budweg noch kleine Sahnetupfer an den Rand und belegt diese mit dem Cochemer Wappen in Miniaturformat, das er extra aus Zuckerguss hat anfertigen lassen. Die übrige Dekoration stammt aus eigener Herstellung. Rund um den aus hellen und dunklen Biskuitböden und Weincreme bestehenden edelsüßen Beerenkuchen ranken sich filigrane Weinreben aus zartgrünem Fondant. Viel Geduld erforderte die Herstellung der feingliedrigen Reben, bei der eine Masse aus Zuckerguss auf eine Ornamentform aufgetragen wird. Nach kurzer Backzeit im Ofen löst Herbert Budweg die Spitzen aus der Form und legt sie zur Seite. Erst ganz am Schluss kommt die feine Spitze zum Einsatz.

    In wenigen Minuten wird das Kunstwerk den amtierenden Weinmajestäten von Cochem auf der Terrasse des Hotel Café Germania präsentiert und den Gästen dort zur Verkostung angeboten.

    Der Kuchen soll auch immer etwas mit Wein zu tun haben.

    Sagt Herbert Budweg, der sich die Weinköniginnentorte ausdenkt.

    In Cochem hat es längst Tradition, dass die Weinmajestäten eine eigene Torte bekommen. Sozusagen als Geschenk. Vor gut zehn Jahren hatte Germania-Geschäftsführer Budweg die Idee, eine individuelle Torte für die jeweils amtierende Weinkönigin zu kreieren. Seitdem geht der gelernte Koch, unterstützt von Heinz Hutter, dem Konditor des Cafés, für die Majestäten der Kreisstadt kreativ zu Werke. „Das ist mein Beitrag für die Weinmajestäten“, sagt Budweg.

    Eine Torte, die mit solch einem Aufwand hergestellt wurde, ist eigentlich unbezahlbar. Rund 200 Euro müsste man dafür auf den Tisch legen. Für die Gäste des Cafés ist die Verkostung an diesem Tag allerdings kostenlos. In reduzierter Form – also ein- statt zweistöckig und weniger aufwendig verziert – wird der Kuchen später zum Verkauf angeboten.

    Inzwischen sind in Begleitung der noch amtierenden Weinprinzessin Isabel die künftigen Majestäten Lisa und Bichi eingetroffen. Es ist ihr erster Auftritt, zwei Wochen vor der offiziellen Krönung. Ihre Aufregung lassen die beiden sich nicht anmerken. Wortgewandt begrüßen sie die Gäste auf der Terrasse des Cafés und bieten jedem Gast eine Kostprobe der süßen Verführung an. Auch wenn man es der designierten Weinkönigin nicht im Geringsten ansieht, erklärt Lisa: „Ich liebe Kuchen und backe selbst sehr gern.“

    Die Weinköniginnentorte haben Lisa und Bichi zusammen mit Budweg und Konditor Hutter kreiert. „Unsere Idee dabei war, hell und dunkel zu verbinden. Warum? Weinkönigin Lisa ist blond, Bichi dunkelhaarig“, sagt Budweg. Das spiegele sich in der Kleidung der Majestäten wider: Lisa trägt ein dunkelrotes, Bichi ein hellrosa Kleid – und eben auch in der Torte. Helle und dunkle Böden wechseln sich ab. Gefüllt ist der Kuchen mit einer Weinbeerencreme. Und natürlich finden sich auch Trauben in dem Backwerk wieder. „Das ist schließlich die Vorgabe. Der Kuchen soll auch immer etwas mit Wein zu tun haben“, erklärt Budweg.

    Das mit Sahnecreme ummantelte Kunstwerk trägt „on top“ einen Spiegel aus dunklem Weingelee. Eigens hergestellte Krönchen aus Hippenmasse, in Silber und mit rosa Perlen verziert, unterstreichen den königlichen Charakter. Aber nicht nur optisch macht die Torte etwas daher. Der Geschmack des Kuchens überzeugt die Gäste. „Sehr lecker und gar nicht zu süß“, sagt ein Gast. Gut, dass der Kuchen ab sofort für alle im Café Germania zu haben ist.

    Von unserer Mitarbeiterin Ulrike Platten-Wirtz

    Cochem Zell
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