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    Blankenrath

    Dorfpfarrer sorgt für totales Chaos: „Meggalich Näälisch“ führt Dreiakter auf

    Das passt ja wie die Faust aufs Auge: Nachdem im echten Leben die Sanierungsarbeiten an der Blankenrather Pfarrkirche kürzlich erfolgreich abgeschlossen worden sind, dreht sich auch im neuen Stück der Theatergruppe alles um die Renovierung einer maroden Kirche. Das Stück „Dem Himmel sei Dank“ von Bernd Gombold, hat am Samstag in Blankenrath Premiere.

    Fiebern der Premiere ihres neuen Stückes „Dem Himmel sei Dank“ entgegen: die Darsteller und Helfer der Blankenrather Theatergruppe „Meggalich näälisch“. In diesem Jahr dreht sich alles um leere Kassen und die Renovierung einer Pfarrkirche.
    Fiebern der Premiere ihres neuen Stückes „Dem Himmel sei Dank“ entgegen: die Darsteller und Helfer der Blankenrather Theatergruppe „Meggalich näälisch“. In diesem Jahr dreht sich alles um leere Kassen und die Renovierung einer Pfarrkirche.
    Foto: Ulrike Platten-Wirtz

    Derzeit laufen die Probearbeiten bei den Laienschauspielern von „Meggalich Näälisch“ auf Hochtouren. Regisseur Achim Stephani setzt seit einigen Jahren neben den „normalen“ Theaterproben auf einen ganztägigen Wochenend-Work-shop. „Hier werden die Feinheiten geübt, und die Akteure treten zum ersten Mal in voller Montur auf“, sagt er.

    Seit Juni sind die Mitglieder der Theatergruppe dabei, sich auf die Aufführungen vorzubereiten. Zehn Darsteller – fünf Frauen und fünf Männer – werden in dem Dreiakter zu sehen sein. Unterstützt wird das Team von etlichen Helfern hinter den Kulissen. „Jeder Einzelne hat seine Aufgabe, und jeder ist wichtig“, sagt Stephani. Rund 15 Leute stehen der Gruppe helfend zur Seite, ob beim Aufbau des Bühnenbilds, der Auswahl der Requisiten oder bei Maske und Frisuren.

    Geprobt wird im Saal des Landgasthauses Gräff-Oster, den die Gruppe privilegiert nutzen kann. „Wir fangen schon im August an, das Bühnenbild zu stellen, und können so von Anfang an in der richtigen Szenerie üben“, sagt Stephani. Ein enormer Vorteil, der den Darstellern von „Meggalich Näälisch“ durchaus bewusst ist. Ob das der Grund ist, weshalb der Theatergruppe der Nachwuchs nicht ausgeht? Stephani zuckt die Schultern. Auf alle Fälle haben mit Julian Klemm und Heike Klein auch in diesem Jahr wieder zwei neue Bewerber angeklopft.

    In Blankenrath handhabt man es so, dass die Neuen und die Alten sich erst einmal beschnuppern. Und zwar in der Form, dass Neuzugänge Aufgaben hinter der Bühne übernehmen, bevor sie ihre erste Rolle bekommen. „Da gibt es ja genug zu tun“, sind sich alle einig. Zudem spürt man schnell, ob die Chemie untereinander stimmt und ob das Schauspielern tatsächlich zu den jeweiligen Neuzugängen passt. Stephani legt außerdem großen Wert darauf, mit der Rollenverteilung immer mal abzuwechseln. Es sollen nicht immer dieselben eine Hauptrolle spielen. Auch in der Auswahl der Charaktere wird abgewechselt, damit jeder sich in verschiedenen Rollen ausprobieren kann. In diesem Jahr wird Jenny Schimpchen die größte Rolle zuteil. Die junge Frau ist seit vier Jahren dabei. Ihr Debüt gab sie vor drei Jahren in dem Stück „Nur Zoff mit dem Stoff“. Auch diesmal dürfen die Zuschauer sich auf einen unterhaltsamen Abend freuen.

    Worum es bei „Dem Himmel sei Dank“ geht? Um Geld für die Renovierung der Pfarrkirche aufzutreiben, versucht der Pfarrer sich an illegalen Kartenspielen, schwarz gebranntem Schnaps und ungewöhnlichen Zimmervermietungen. Seine Haushälterin missbilligt das Verhalten allerdings und versucht ihren Chef wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Das misslingt. Als dann auch noch der gestrenge Domkapitular von dem Treiben Wind bekommt und unverhofft in der Pfarrgemeinde auftaucht, nimmt das Chaos seinen turbulenten Lauf ...

    Aufführungstermine sind an den Samstagen 14. und 21. Oktober und Freitag, 20. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr. Außerdem an den Sonntagen 15. und 22. Oktober, um 17 Uhr. Karten können für acht Euro unter Telefon 0175/838 36 60 (16–21 Uhr) reserviert werden.

    Von unserer Mitarbeiterin Ulrike Platten-Wirtz

    Cochem Zell
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