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    Das Gefecht ums Geschwader gewonnen

    Büchel/Cochem/Ulmen - Gute Nachricht für die Bundeswehrstandorte im Kreis Cochem-Zell: Weder das Jagdbombergeschwader (JaboG) 33 in Büchel und Brauheck noch die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen gehören zu den Einrichtungen, die der Bundeswehrreform zum Opfer fallen und geschlossen werden. Das gab Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière gestern bekannt. Die Erleichterung in der Eifel über diese frohe Kunde ist riesengroß. Schließlich hat allein das JaboG 33 rund 2400 Beschäftigte, 2000 Soldaten und circa 400 zivile Mitarbeiter.

    Büchel/Cochem/Ulmen - Gute Nachricht für die Bundeswehrstandorte im Kreis Cochem-Zell: Weder das Jagdbombergeschwader (JaboG) 33 in Büchel und Brauheck noch die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen gehören zu den Einrichtungen, die der Bundeswehrreform zum Opfer fallen und geschlossen werden. Das gab Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière gestern bekannt. Die Erleichterung in der Eifel über diese frohe Kunde ist riesengroß. Schließlich hat allein das JaboG 33 rund 2400 Beschäftigte, 2000 Soldaten und circa 400 zivile Mitarbeiter.

    "Ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Neuausrichtung der Bundeswehr" sei erreicht. So stellten die Mitarbeiter der Onlineredaktion der Bundeswehr gestern Morgen auf der Internetseite www.bundeswehr.de das neue Stationierungskonzept für die Truppe vor. Für viele Menschen in der Eifel war vor allem eine Botschaft dieses Konzepts ein Meilenstein: Die Bundeswehrstandorte in Büchel/Cochem-Brauheck und Ulmen bleiben erhalten. In Büchel und Brauheck wächst die Zahl der Dienststellen dem Konzept zufolge sogar, in Büchel von 1880 auf 1920, in Brauheck von 350 auf 440.

    Björn Scheiders aus Eppenberg ist seit Januar 2006 beim JaboG 33. Der 26-Jährige arbeitet als Elektroniker in der Flugzeugwerft des Fliegerhorstes, Fachgruppe Radaranlagen: "Es ist in meinem Interesse und im Interesse der ganzen Region, dass der Standort erhalten bleibt. Ich als Feldwebelanwärter bin natürlich besonders froh, dass ich weiter hier in meiner Heimat arbeiten kann. Die Entscheidung ist auch gut für die Betriebe rund um das Jagdbombergeschwader - zum Beispiel für Bäcker oder Metzger." Stimmt, bestätigt Mario Schneider, 34, Mitinhaber der Metzgerei Schneider in Büchel: "Für die ganze Region ist die Entscheidung von Vorteil - sonst könnten wir hier zumachen. Ich war sehr froh, als ich gehört habe, dass Büchel und Ulmen bleiben." Einer der ersten Politiker, die sich gestern Morgen zur guten Nachricht vom Erhalt der Standorte äußerten, war der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Bleser: "Ich bin erleichtert und freue mich sehr, dass alle Standorte im Wahlkreis, also auch Kastellaun, erhalten bleiben." Dafür hatte sich Bleser in der Vergangenheit mehrfach starkgemacht: "Schließlich ist die Bundeswehr in der Region ein großer Arbeitgeber, Tausende Existenzen hängen davon ab."

    Blesers Ansicht teilt in diesem Fall auch Heike Raab (SPD), Staatssekretärin im Landesinnenministerium. Sie fügt hinzu: "Als Kreisvorsitzende habe ich mich dafür starkgemacht. Wichtig ist: Die Ausbildungswerkstatt des Geschwaders hat ein sehr hohes Niveau und muss ebenfalls erhalten bleiben."

    Dass die Zahl der Dienstposten in Cochem-Brauheck um 90 steigt, dürfte auch an dem Sanitätszentrum liegen, das derzeit für 3,7 Millionen Euro auf dem Gelände der Fliegerkaserne entsteht (die RZ berichtete). Oberstleutnant Bernhard Hey, stellvertretender Kommodore des JaboG 33, war gestern den ganzen Tag über im Kölner Luftwaffenamt. Dort wurde er über Details der Veränderungen im JaboG informiert. Ein Bericht dazu folgt.

    Von unseren Reportern David Ditzer und Kevin Rühle

    Cochem Zell
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