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    Tierquälerei in Mayen: Mit Gewehr auf Kater geschossen

    Schon wieder ein Fall von Tierquälerei in Mayen: Ein Unbekannter hat mit einem Luftgewehr auf Moritz, den schwarzen Kater von Familie Nimsdorf aus Alzheim, geschossen.

    Foto: fotolia

    Der Kater hatte Glück. "Das Projektil ist am Schulterblatt hängen geblieben", erzählt Margret Nimsdorf. "Deswegen wurde er nicht allzu schwer verletzt." Trotzdem will die Alzheimerin den Angriff nicht einfach so hinnehmen. "Ich werde Anzeige erstatten", sagt sie.

    Wann sich die Tat ereignet hat, steht nicht genau fest. Irgendwann Mitte vergangener Woche muss es passiert sein. Margret Nimsdorf und ihr Mann Günter sind zu dieser Zeit im Urlaub. Kater Moritz, der der Familie vor rund zehn Jahren zugelaufen ist, wird von der Tochter versorgt. "Sie hat am Freitag am Nacken der Katze etwas ertastet", berichtet Margret Nimsdorf. "Zuerst dachte sie, dass sich Moritz eine Zecke eingefangen hat. Bei näherem Hinsehen stellte sie aber fest, dass aus seinem Fell ein Metallstück herausragte wie ein Piercing."

    Die Tochter bringt Moritz zum Tierarzt. Dort stellt sich schnell heraus, dass es sich bei dem metallenen Gegenstand in der Schulter des Katers um ein Luftgewehrprojektil handelt. Rund um die Wunde wird Moritz’ Fell rasiert, damit der Fremdkörper entfernt werden kann. "Jetzt bekommt er noch Medikamente, damit sich die Wunde nicht entzündet", erzählt Nimsdorf.

    Wer auf den zutraulichen Kater geschossen haben könnte, kann sich die Familie nicht erklären. "Moritz ist viel unterwegs, aber immer nur in einem kleinen Umkreis von etwa 100 Metern um unser Grundstück." Auch die Nachbarn kümmern sich gern um ihn.

    Von einem weiteren Fall von Tierquälerei hatte die Polizei Mayen am Sonntag berichtet. Die Beamten wurden von einer Hundebesitzerin informiert, dass ihr Hund nach einem Spaziergang auf einem Feldweg, der vom Katzenberger Weg abzweigt, Vergiftungserscheinungen hatte. Das Tier starb zwei Tage später. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach einem verwahrlost aussehenden Mann den ein Zeuge beschrieben hatte. Er soll sich aggressiv gegenüber vorbeikommenden Hunden verhalten haben. Ob er mit der Tat zu tun hat, steht aber nicht fest. Bis gestern gab es in dieser Sache keine neuen Erkenntnisse, teilte die Polizei auf RZ-Anfrage mit.

    Hinweise an die Polizei unter Telefon 02651/8010.

    Hilko Röttgers

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