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Rüber

Tiere zeigen Können in Rüber: Schutzhunde liefern sich Wettkampf

Heinz Israel

Suchen, beschützen und Gehorsam leisten: Darin haben sich Hunde aus Rheinland-Pfalz in der Nähe von Rüber gemessen. 15 Hundeführer aus fünf Ortsgruppen des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) trafen sich am Tag der Deutschen Einheit auf dem Hundeplatz an der L 112. Die Ortsgruppe Maifeld hatte zu dem Wettbewerb „Städtepokal der Landesgruppe Rheinland-Pfalz“ eingeladen.

15 Hundeführer aus den Ortsgruppen Montabaur, Unnau, Bendorf, Großmaischeid und Maifeld beteiligten sich mit ihren Tieren an dem „Städtewettbewerb Rheinland-Pfalz“, der auf dem Hundeplatz von Rüber ausgetragen wurde.  Foto: Heinz Israel
15 Hundeführer aus den Ortsgruppen Montabaur, Unnau, Bendorf, Großmaischeid und Maifeld beteiligten sich mit ihren Tieren an dem „Städtewettbewerb Rheinland-Pfalz“, der auf dem Hundeplatz von Rüber ausgetragen wurde.
Foto: Heinz Israel

Bei sonnigem Wetter verfolgte eine große Anzahl von Zuschauern die Präsentation der Wettbewerbsteilnehmer. Es waren Mitglieder der Ortsgruppen Montabaur, Unnau bei Bad Marienberg, Bendorf, Großmaischeid und Mitglieder des Ausrichters, der Ortsgruppe Maifeld.

„Der Gehorsam ist die Grundvoraussetzung für die Teilnahme an solchen Wettbewerben“, erklärt Werner Schmitz, Vorsitzender der Ortsgruppe Maifeld. Bei der Prüfung gehe es um die Kategorien „Fährte“, „Unterordnung“ und „Schutzdienst“. Bei der ersten Kategorie sind eine 800 Schritte lange Fährte mit der tiefen Nase aufzunehmen und ausgelegte „Klötzchen“ anzuzeigen. Das geschieht stehend, sitzend oder liegend. Bei der „Unterordnung“ wird das Apportieren vorgeführt. Es gilt, ein Holz aufzunehmen und zurückzubringen, wobei Hürden zu bewältigen sind. Eine zweite Herausforderung beinhaltet das Vorausschicken auf 35 Schritte und das Befolgen des Kommandos „Platz“. Besonders spannend wird es beim Schutzdienst. Dabei muss der Hund vier Verstecke ausmachen und sogenannte Scheintäter „verbellend melden“. Sobald der Scheintäter flieht, muss der Hund diesen am Ärmel festhalten und stellen.

„Die Ausbildung der Hunde geschieht zu 80 Prozent über den Spieltrieb“, weiß Werner Schmitz. Ein Hund soll sich als Teampartner fühlen und lenken lassen. Das geschieht über Hörzeichen wie „Sitz“, „Platz“, „Hopp“ und „Voraus“. Ganze Sätze würden den Hund nur verwirren. Als Wertungsrichter waren geschulte Experten im Einsatz.

Auf einer großen Anzeigetafel hat der Ausrichter den jeweiligen Punktestand der Teilnehmer ausgewiesen. Für die Bestplatzierten gab es Pokale, für deren Vierbeiner ein Stück Hundewurst.

„Der Ausrichter wechselt in jedem Jahr“, erläutert Schmitz. Etwa 90 Prozent der 46 der Aktiven seines Vereins kommen aus den Gemeinden des Maifelds. Es gibt allerdings auch Hundefreunde aus der Untermosel und dem Andernacher Raum, die das schön gelegene Übungsgelände und das Trainingsangebot der Ortsgruppe schätzen. Das wachsende Interesse von Hundehaltern an einer Mitgliedschaft resultiert aus dem Angebot an regelmäßigen Gruppenstunden, der „IPO“-Ausbildung und dem Agility-Training. Darüber hinaus gibt es einen Rüpelkurs und eine „Welpen-Spielstunde“, die von den Hundefreunden gerne in Anspruch genommen wird. Heinz Israel

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