40.000
Aus unserem Archiv
Mayen/Region

Gute Bilanz trotz Regenwetter: Freizeitanbieter sind mit Saison zufrieden

Elvira Bell

Der Sommer war in diesem Jahr nicht immer das, was sich die Einheimischen oder Besucher gewünscht hätten. Tagelanger Dauerregen wechselte sich mit tropisch-schwülen Temperaturen ab. Dennoch war die Saison für die Anbieter von Freizeitaktivitäten, die für unsere Zeitung eine Bilanz ziehen, recht zufriedenstellend gelaufen. So hatte kaum ein Freiluft-Freizeitanbieter Grund zum Klagen. Dramatische Auswirkungen gab es jedenfalls keine.

Das Regenwetter hat die Besucher von Freizeiteinrichtungen in der Region nicht abgeschreckt. Wie hier im Kletterwald Vulkanpark in Mayen waren diesedurchaus gut besucht.
Das Regenwetter hat die Besucher von Freizeiteinrichtungen in der Region nicht abgeschreckt. Wie hier im Kletterwald Vulkanpark in Mayen waren diesedurchaus gut besucht.
Foto: Elvira Bell

Dass die Nachfrage nach Ruder- oder Tretbooten völlig in Ordnung war, fand ein Mitarbeiter des Bootsverleihs in Maria Laach. „Wir können uns nicht beklagen.“ Eine größere Besucherresonanz als in den beiden Jahren zuvor konnte der Kletterpark in Mayen-Kürrenberg verzeichnen. Geschäftsführer Felix Nägel erklärt: „Wir profitieren davon, dass sich die Eifel zu einer absoluten Ferienregion entwickelt hat. Neben deutschen konnten wir auch sehr viele holländische Gäste bei uns begrüßen.“ Insgesamt verweilten im Sommer circa 6000 Besucher im Familienkletterwald Vulkanpark in Mayen.

Selbst vom teils alles andere als sommerlichen Wetter ließen sich die Kletterfreunde vor den Toren von Mayen nicht abschrecken. „Natürlich kommen bei gutem Wetter mehr Leute. Aber die, die bei Regenwetter kamen, nutzten den kleinen Vorteil, dass es ruhiger war“, weiß Nägel. Menschen aus der näheren Umgebung bevorzugen die Wochenenden. In Mayen endet die Saison am 16. Oktober, im Kletterpark in Sayn am 12. November.

Zufrieden mit der Besucherresonanz zeigt man sich auch auf der Burg Eltz. „Wir haben noch keine Auswertung und noch keinen Gesamtüberblick“, erklärt Kastellanin Angelika Nelius. Aber die Gästezahl könne sich sehen lassen.

Völlig zufrieden ist auch Helga Pellenz, Geschäftsführerin des Kandi Turm in Andernach. Mit ihren bis zu 21 Meter hohen Steilwänden zählt die, neben dem Andernacher Freibad, gelegene Kletterhalle in Andernach zu einer der höchsten in Deutschland. „Natürlich ist Indoor-Sport eine Wintergeschichte“, sagt Pellenz. „In diesem Jahr haben wir von dem durchwachsenen Wetter zweifelsohne profitiert. Es sind viele Familien zu uns gekommen.“

In den Sommermonaten war auch das Motorsport-Erlebnismuseum “ring werk“ am Nürburgring gut frequentiert. „Die im Juni neu eröffnete Ausstellungsfläche „ring marks – Auf den Spuren der Legenden“ hat zudem für einen neuen beziehungsweise zusätzlichen Besucheranreiz gesorgt“, erklärt Ann-Kathrin Schürmann von der Capricorn Nürburgring GmbH . „Zu den Besuchergruppen zählen unter anderem Familien, Schulklassen und Reisegruppen.“

Hochbetrieb herrschte auch im Mendiger Vulkanmuseum Lava Dome. Die Erlebniswelt rund um den Vulkanismus wird jährlich von rund 60.000 Gästen aus dem In- und Ausland besucht. „Es gibt sogar einen leichten Aufwärtstrend“, freut sich Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel. „Wir haben schon für das kommende Jahr viele Gruppen, die sich angemeldet haben.“ Ganzjährig ein Tipp ist die freizugängliche an der Brauerstraße gelegene Museumslay. Das Freilichtmuseum ist eine Dauerausstellung mit verschiedenen Zeugnissen der schweren Arbeit unserer Vorfahren auf dem ehemaligen Grubengelände in Mendig.

Von unserer Mitarbeiterin Elvira Bell

Mayen-Andernach
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Online regional
Nina Borowski

Nina Borowski

Regio-CvD Online

 

Mail

Anzeige
Mayen: 725 Jahre Stadt
epaper-startseite
Regionalwetter
Donnerstag

16°C - 30°C
Freitag

13°C - 24°C
Samstag

14°C - 26°C
Sonntag

16°C - 26°C
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach