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Münstermaifeld

Beschluss des Stadtrats: Münstermaifeld gibt Betrieb von Freibad ab

Seit Jahren fährt das Münstermaifelder Freibad Defizite ein. Doch jetzt wurde ein Schritt beschlossen, der zumindest ein wenig Geld sparen könnte.

Das „Erlebnisbad Maifeld“, wie die Stadt Münstermaifeld ihr Freizeitbad nennt, wird in der kommenden Saison in punkto Personalgestellung von einer Firma der Branche Schwimmbadservice betrieben.  Foto: Heinz Israel (Archiv)
Das „Erlebnisbad Maifeld“, wie die Stadt Münstermaifeld ihr Freizeitbad nennt, wird in der kommenden Saison in punkto Personalgestellung von einer Firma der Branche Schwimmbadservice betrieben.
Foto: Heinz Israel (Archiv)

Der Stadtrat Münstermaifeld hat in der jüngsten Sitzung durch einstimmigen Beschluss entschieden, dass das „Erlebnisbad Maifeld“ ab der nächsten Bädersaison durch eine Firma auf der Basis eines Jahresvertrags betrieben wird. Die zu vereinbarende Leistung beinhaltet die Personalgestellung für die Bereiche Bäderbetrieb, Reinigung und Kasse.

Ausgelöst wurde die Neuorientierung durch die fristgerechte Kündigung des langjährigen Bademeisters Rolf Schneider. In Anbetracht der Personalsituation hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die vakante Stelle nicht nachzubesetzen, sondern den Bäderbetrieb im Rahmen eines Betreibermodells fortzuführen. Es sei ohnehin fraglich, ob bei einer Ausschreibung der Stelle bis zum Beginn der nächsten Bädersaison geeignete Fachkräfte für eine Saisontätigkeit gefunden werden könnten, heißt es weiter. Ermutigt wird der Vorschlag der Verwaltung durch die positiven Erfahrungen in der abgelaufenen Saison, als die Firma Borisovski sechs Wochen lang einen „rechtssicheren Bäderbetrieb“ in Münstermaifeld gewährleistete. Die Firma betreibt nach Recherche der Verwaltung eine Vielzahl von Bädern, die jeweils im Eigentum des Trägers verblieben sind. Dazu gehörte unter anderen das Freizeitbad Brohltal in Weibern/Kempenich. Laut Auskunft der dortigen Verbandsgemeindeverwaltung sei die Zusammenarbeit als problemlos zu bezeichnen, heißt es.

Nach den Gesprächen mit dem potenziellen Betreiber können ein Schwimmmeister, der auch die Betriebsleitung übernimmt, sowie Kassen- und Reinigungspersonal im Zuge der Personalgestellung zum Einsatz kommen. Ein vorhandener städtischer Mitarbeiter wird in den Badbetrieb integriert. Bei dieser Konstellation, schätzt die Verwaltung gemäß des vorliegenden Angebots, ist, abhängig vom Wetter, Einsatz- und Fehlzeiten, ein Einsparpotenzial von 12.000 bis 15.000 Euro denkbar.

Der Rat ermächtigte die Stadtbürgermeisterin Claudia Schneider einstimmig, einen Jahresvertrag mit der Firma abzuschließen. Die finanziellen Auswirkungen wurden im nicht öffentlichen Teil der Sitzung besprochen.

Im aktuellen Haushalt für das Jahr 2018 geht man im Finanzhaushalt bei der Position Freibad von einem Defizit von 119.961 Euro aus. Darin berücksichtigt sind bereits 25.500 Euro als jährliche Zuwendung der Verbandsgemeinde Maifeld.

Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

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