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Mendig

Autozulieferer investiert Millionen auf dem Mendiger Flugplatz

Der koreanische Automobilzulieferer DTR VMS wird auf dem Mendiger Flugplatz ein neues Gebäude errichten. Die Firma, die weltweit 2000 Mitarbeiter beschäftigt, will rund 3 Millionen Euro investieren. Gestern Nachmittag wurde der erste Spatenstich vollzogen.

Packten an: Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Baufirma Deisen, Hans-Peter Ammel, Mike Lines, Jörg Lempertz, Michael Thillmann und Wirtschaftsförderer Detlef Odenkirchen beim Spatenstich.
Packten an: Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Baufirma Deisen, Hans-Peter Ammel, Mike Lines, Jörg Lempertz, Michael Thillmann und Wirtschaftsförderer Detlef Odenkirchen beim Spatenstich.
Foto: Elvira Bell

Von unserer Mitarbeiterin Elvira Bell

DTR VMS ist bereits seit mehreren Jahren auf dem Flugplatz tätig und hat dort Teile einer Halle angemietet. Die Firma ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Komponenten für die Fahrzeugindustrie. Die zurzeit 15 Arbeitsplätze sollen auf 50 aufgestockt werden. Manager Mike Lines rechnet mit einer Bauzeit von neun Monaten. "Wir werden 1500 Quadratmeter als Arbeitsfläche haben und auch die Möglichkeit aufzustocken." Neben dem Verwaltungsgebäude, das als Entwicklungszentrum dient, gibt es ein Labor. "In diesem Labor stehen Maschinen, die den Alterungsprozess der entwickelten Materialien sehr aufwendig testen", sagte Michael Thillmann. Nach Angaben des Architekten aus Koblenz ist auch daran gedacht, das Gebäude mit einem großen Balkon zur Automobil-Teststrecke hin auszustatten.

Jörg Lempertz, Vorsitzender des Zweckverbandes Konversion, freute sich über die Entscheidung des Managements, in Mendig zu investieren. "Als Sie durchgestartet sind, wussten wir, das ist die richtige Firma am richtigen Standort. Kompliment, dass Sie den Mut besitzen, in die Forschung in Deutschland zu investieren. Kompliment auch dafür, dass Sie damit genau den Bereich belegen, den wir schon immer im Auge hatten: nämlich Forschung und Entwicklung mit an den Flugplatz zu bringen." Das Gebäude werde mit Sicherheit ein Hingucker für den ganzen Flugplatz. Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel sagte, das Unternehmen werde die Region mit hoch qualifizierten Arbeitsplätzen bereichern. "Das ist gerade bei uns noch nicht ganz so die Masse." Die Entwicklung auf dem Flugplatz sei ganz hervorragend. "Es bestätigt uns in der Politik", so der Stadtchef weiter, "dass wir damals richtig geplant haben. Wir freuen uns, wenn wir innovative und investive Partner finden, um das hier weiterzuentwickeln".

Ammel hofft, dass die Entwicklung auf dem Flugplatz "so weitergeht". Dort haben 60 Firmen ein neues Zuhause gefunden.

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