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    WeitersburgVerkehrsmessung: Wie viel ist auf Weitersburger Straßen los?

    Wie sieht es mit der Verkehrsbelastung in Weitersburg aus? Halten sich die Autofahrer überhaupt an die ausgewiesenen Tempolimits? Aufschluss über diese und weitere Fragen erhofft sich die Ortsgemeinde von Verkehrsmessungen, die in den vergangenen Wochen im gesamten Ortsgebiet vorgenommen wurden.

    Nicht nur in der Hauptstraße in Weitersburg gelten 30 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Aber halten sich Autofahrer und Co. überhaupt daran? Bei einer Verkehrsüberwachung wurde dies nun genauer überprüft.  Foto: Andreas Egenolf
    Nicht nur in der Hauptstraße in Weitersburg gelten 30 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Aber halten sich Autofahrer und Co. überhaupt daran? Bei einer Verkehrsüberwachung wurde dies nun genauer überprüft.
    Foto: Andreas Egenolf

    Laut Ortsbürgermeister Jochen Währ wurde in der Grenzhausener Straße, in der Hauptstraße, im neuen Teil der Peter-Friedhofen-Straße sowie in den beiden Stichstraßen „Am Römergrund“ und „Auf den Schafmorgen“ gemessen. „Bei den Messungen in den Stichstraßen stand nicht die Messung der Geschwindigkeit an sich im Vordergrund, sondern vielmehr die Anzahl der Fahrzeuge, die hier überhaupt durchfahren“, erklärt Währ. Zu diesem Zweck wurden unter anderem verdeckte Messungen in Form von Messtafeln und Geschwindigkeitskoffern durchgeführt.

    Eine der Haupterkenntnisse, die Währ nennt: In der Hauptstraße, in der eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde gilt, liegen die gefahrenen Geschwindigkeiten häufig über diesem Wert. „Wir sprechen hier von einem Korridor zwischen 30 und 50 Kilometern pro Stunde“, so Währ zu den Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ob gewonnenen Erkenntnissen Konsequenzen, beispielsweise in Form von Tempolimits, gezogen werden, ist noch unklar. Die Ergebnisse der Verkehrsmessungen in den fünf Straßen liegen nun dem Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Vallendar vor und sollen auch mit der Polizei abgestimmt werden.

    Was sich definitiv nicht ändern wird, sind unterdessen die Bezeichnungen zweier Stichstraßen entlang der Hauptstraße. Die FWG Weitersburg hatte im November einen Antrag gestellt, sowohl die Verbindungsstraße vom Dorfplatz zur Peter-Friedhofen-Straße als auch die Stichstraße in Höhe der Ringstraße umzubenennen. Bisher gehörten beide Querstraßen zwar offiziell zur Hauptstraße, allerdings war dies durch fehlende Straßenschilder nicht ersichtlich.

    Für die Verbindungsstraße auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Dorfplatzes war die Bezeichnung „Am Dorfplatz“ im Gespräch, die zweite Stichstraße sollte in „Am Weiherstadion“ umbenannt werden. Von den Änderungen der Straßennamen wäre lediglich ein Haus der Hauptstraße mit vier Personen betroffen gewesen, die unter anderem ihre kompletten Ausweispapiere hätten ändern müssen. Doch das ist nun hinfällig: Nachdem der Vorschlag zur Straßenumbenennung zunächst vom Gemeinderat in die entsprechenden Ausschüsse verwiesen wurde, zog die FWG den Umbenennungsantrag jüngst mit der Begründung zurück, dass es keine vernünftige Diskussion zu den Umbenennungsvorschlägen gegeben hätte.

    Einen Effekt hatte der Vorschlag allerdings trotzdem: Für die beiden Stichstraßen hat die Ortsgemeinde nun auch offizielle Straßenschilder angeschafft. Diese sind mittlerweile an den Einmündungen zur Hauptstraße befestigt – mit dem Hauptstraßen-Schriftzug.

    Von unserem Reporter Andreas Egenolf

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