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Unikate-Kaufhaus hilft gleich doppelt

Menschen, die wenig Geld haben, finden günstig Möbel, Menschen, die keine Arbeit haben, finden Beschäftigung: Das neue Unikate-Kaufhaus hilft gleich doppelt.

Menschen, die wenig Geld haben, finden günstig Möbel, Menschen, die keine Arbeit haben, finden Beschäftigung: Das neue Unikate-Kaufhaus hilft gleich doppelt.

 

 

Koblenz – Das neue Unikate-Kaufhaus im Wallersheimer Weg 60-64 ist Anfang Juli eröffnet worden. Der Standort ist allerdings nicht neu: Der AWO-Kreisverband hat hier schon zuvor einen Gebrauchtwarenhandel betrieben. Neu aber ist die Kooperation zwischen AWO und dem Verein Bewährungshilfe mit seinem Service „Alldienst“, die sonst nebeneinander her fast das Gleiche gemacht haben.
Die Idee: AWO und Verein Bewährungshilfe Koblenz sehen die Notwendigkeit, ihre Bemühungen zu verstärken, um Menschen Arbeit anbieten zu können. „Seit Jahren spitzt sich eine Entwicklung zu, die unterschiedlichen Personengruppen auf dem Arbeitsmarkt immer geringere Chancen auf einen festen mittel- oder gar langfristig sicheren Arbeitsplatz lässt“, heißt es in einer Pressemitteilung der beiden Vereine. „Dabei wird deutlich, dass unabhängig von individuellen Problemlagen und Vorbelastungen der Verlust des Arbeitsplatzes als persönliche und soziale Beeinträchtigung erlebt wird und die Betroffenen aus der Gesellschaft drängt.“ Arbeit und Beschäftigung hingegen bedeuteten die Basis für soziale Anerkennung. Darüber hinaus bieten Arbeit und Beschäftigung die Möglichkeit der Entfaltung beruflicher, persönlicher und sozialer Kompetenzen und natürlich die Basis für die eigenverantwortliche Sorge des eigenen Lebensunterhaltes, so die Sozialarbeiter der beiden Vereine übereinstimmend.
Mit dem Aufbau des gemeinsamen Möbelgeschäfts, dem Koblenzer Unikate-Kaufhaus, erweitern die AWO und der Verein Bewährungshilfe ihr Engagement für arbeitslose Menschen. Menschen, die häufig vielschichtige Problemlagen aufweisen (Langzeitarbeitslosigkeit, Abhängigkeitserkrankungen, Wohnungslosigkeit, mangelnde Schul- und/oder Berufsausbildung) sollen im Rahmen der Tätigkeit die Chance zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration bekommen.

 

Mehr dazu lesen Sie am Freitag in der Koblenzer Rhein-Zeitung.

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