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    St. Sebastian: Parkplatz soll wegfallen, damit es sicherer wird

    Wechselseitiges Parken am Straßenrand soll Autofahrer unter anderem dazu veranlassen, den Fuß vom Gas zu nehmen. Allerdings birgt dies auch ein gewisses Gefahrenpotenzial, vor allem in dem Fall, wenn es sich um recht stark befahrene Straßen handelt – wie zum Beispiel die Kesselheimer Straße in St. Sebastian, dem Hauptverbindungsweg der Rheindörfer nach Koblenz. Der Ortsgemeinderat entschied in seiner jüngsten Sitzung daher, die Parkerlaubnis an einer Stelle aufzuheben.

    Gegenüber der Einmündung der Koblenzer Straße in die Kesselheimer Straße soll zukünftig nicht mehr geparkt werden. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.
    Gegenüber der Einmündung der Koblenzer Straße in die Kesselheimer Straße soll zukünftig nicht mehr geparkt werden. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.
    Foto: Peter Karges

    Nach Antrag der FWG-Fraktion und Beschluss des Gremiums soll nun gegenüber der Einmündung der Koblenzer in die Kesselheimer Straße nicht mehr geparkt werden dürfen. Die entsprechende Markierung muss allerdings noch entfernt werden.

    Außerdem votierte der Gemeinderat für das Aufstellen einer Satzung, in der geregelt wird, wie viel ein Bauwilliger zahlen muss, wenn er für einen Neubau keine Pkw-Stellplätze nachweisen kann. Mit jedem fehlenden Parkplatz wird dann eine Summe von 6150 Euro fällig. Dies gilt allerdings nicht, wenn bei einem Altgebäude der Besitzer wechselt. „Kauft jemand bei uns in St. Sebastian ein altes Haus, dann muss er die Stellplätze nicht nachweisen. In diesem Fall gilt Bestandsschutz, außer der Käufer reißt das Gebäude ab und baut neu“, betonte Ortsbürgermeister Marco Seidel auf Nachfrage unserer Zeitung.

    Zudem votierte der Rat in seiner jüngsten Sitzung für eine Veränderung bei der Anordnung der Gräber auf dem Friedhof des Ortes. Auf Antrag der Fraktion „Wir für St. Sebastian“ beschloss der Rat, zukünftig die Abstände zwischen den Grabreihen auf 80 Zentimeter zu erhöhen. Zurzeit sind sie, wie Reinhold Milde von der WfS-Fraktion betonte, wesentlich kleiner, sodass man nicht mit dem Rollator darüber spazieren kann.

    Darüber hinaus wurde auf Antrag der WfS-Fraktion beschlossen, dass ein Arbeitskreis eingerichtet werden soll, der unter anderem die Gestaltung eines Mehrgenerationenspielplatzes zum Thema hat. Außer Mitgliedern des Ortsgemeinderates sollen dem Arbeitskreis auch Senioren sowie Vertreter der Grundschule angehören.

    Die WfS-Fraktion war in der jüngsten Sitzung des Rates übrigens zum ersten Mal mit acht Sitzen vertreten. Grund hierfür ist der Übertritt der beiden bisherigen CDU-Fraktionsmitglieder Rudolf Seibrich und dessen Tochter Carina Seibrich. Gründe für den Fraktionswechsel wollten die beiden Kommunalpolitiker unserer Zeitung nicht nennen. Die WfS stellt nun mit Henning Oster und Rudolf Seibrich die beiden Beigeordneten der Rheingemeinde, in der nach Angaben der KommWis, einer Tochtergesellschaft des rheinland-pfälzischen Gemeinde- und Städtebunds, Ende September diesen Jahres 2645 Personen mit ihrem Hauptwohnsitz gemeldet waren.

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

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