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    Neuer Wanderführer: Experten machen Traumpfädchen wanderbar

    Während die sechs Traumpfädchen in der Region erst seit Mitte September für die Öffentlichkeit zugänglich sind, kennen Ulrike Poller und Wolfgang Todt die neuen Spazierwanderwege schon in- und auswendig. Das Ehepaar aus dem rheinhessischen Heidesheim hat schließlich maßgeblich zur Entwicklung der Pfädchen beigetragen.

    Die sechs neuen Traumpfädchen in der Region haben Ulrike Poller und Wolfgang Todt wie hier am Riedener Waldsee bereits vor deren Eröffnung genaustens erwandert. Herausgekommen ist ein informativer Wanderführer im Taschenformat. Foto: ideemedia/Schöllkopf
    Die sechs neuen Traumpfädchen in der Region haben Ulrike Poller und Wolfgang Todt wie hier am Riedener Waldsee bereits vor deren Eröffnung genaustens erwandert. Herausgekommen ist ein informativer Wanderführer im Taschenformat.
    Foto: ideemedia/Schöllkopf

    Eigentlich arbeiteten die beiden als Geowissenschaftler mehrere Jahre weltweit für das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, ehe sie sich im Jahr 2005 selbstständig machten. „Schöneres Wandern“ nannten sie ihre Agentur, was zeigt: Beide haben ihr Hobby, das Wandern, zum Beruf gemacht. „Die Bewegung in der Natur, das sehr intensive Erleben und Erfassen der Natur und das Schreiben von Wanderbüchern“ machen für Ulrike Poller die Faszination Wandern aus. Und genau diese Punkte sind es, die das Ehepaar mittlerweile seit mehr als zwölf Jahren im eigenen Unternehmen nachgehen kann. Mittlerweile haben Poller und Todt mehr als 30 Wanderführer mit teilweise mehreren Neuauflagen verfasst, unter anderem zu den Traumpfaden. Ein 144-seitiges Pocketbuch zu den Traumpfädchen in der Region ist das neueste Werk des Ehepaares.

    Hierfür haben sich die beiden Rheinhessen ausführlich mit den kleinen Geschwistern der Traumpfade beschäftigt. „Die Traumpfädchen sind Premiumwege, die kurz sind, aber trotzdem ein hohes Erlebnispotenzial bieten“, beschreibt Ulrike Poller deren Vorteile und ergänzt: „Die Traumpfädchen sind für alle geeignet, die sich nur kurze Wege zutrauen.“ Ungeübte oder Ältere gehörten genauso zur Zielgruppe dazu, wie Familien mit kleineren Kindern oder mit Kinderwagen.

    Ulrike Poller muss es schließlich wissen, denn im Mai 2017 hat sie gemeinsam mit Mann Wolfgang die Traumpfädchen erwandert, fast immer zwei pro Tag. Und das meist sogar in beide Richtungen, „um die erlebnisreichste Gehrichtung zu ermitteln“. Worauf es während der Touren ankam? „Wir nehmen den genauen GPS-Track auf, machen sehr viele Fotos und dokumentieren das Wegformat, An- und Abstiege und alle Rastmöglichkeiten“, sagt Ulrike Poller. Auch Details zum Höhenprofil, zur Natur oder zur Infrastruktur, wie beispielsweise zu Parkplätzen wurden erfasst.

    Die Routen der sechs Traumpfädchen lagen zu diesem Zeitpunkt zwar schon fest, allerdings fehlten teilweise noch Wegpassagen oder waren noch nicht freigeschnitten. Zudem nutzten Ulrike Poller und Wolfgang Todt die Begehung der möglichen Premiumwege, um Verbesserungsvorschläge gegenüber der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik als Wegebetreiber zu äußern – auch bei störenden Elementen wie Müll entlang des Weges. Erst hiernach ging es an das Verfassen des neuen Wanderführers, der die sechs Routen bei Langscheid, Winningen, Rieden, Kürrenberg, Bendorf-Sayn und Andernach ausführlich beschreibt – inklusive Übernachtungsempfehlungen sowie Gastro- und Ausflugstipps abseits der Traumpfädchen.

    Für 2018 ist bereits ein zweiter, umfangreicherer Band des Traumpfädchenführers geplant, der dann auch alle Informationen zu den ab Sommer 2018 begehbaren fünf weiteren Kurztouren in Plaidt, Polch, Spay, Löf und Boos enthalten soll. „Die Wanderer können sich bei den neuen Traumpfädchen ab 2018 auf schöne Wege mit vielen Aussichten, einer abwechslungsreichen Wegführung und einem naturnahen Wegbelag freuen“, gibt Ulrike Poller bereits jetzt einen kleinen Vorgeschmack.

    Die Startausgabe „Traumpfädchen – Premium-Spazierwanderwege Rhein, Mosel, Eifel“, ist für 9,95 Euro in allen Servicepunkten der Rhein-Zeitung und ihren Heimatausgaben, per Telefon unter 0261/974 35 17, im Internet unter RZ-Shop.de sowie überall, wo es Bücher gibt, erhältlich. Weitere Infos unter www.ideemediashop.de

    Von unserem Reporter Andreas Egenolf

    Die sechs bisherigen Traumpfädchen im Überblick

    „Langscheider Wacholderblick“ bei Langscheid: 3,2 Kilometer, 70 Meter Anstieg, 15 Prozent maximale Steigung.

    • „Moseltraum“ bei Winningen: 3,4 Kilometer, 100 Meter Anstieg, 25 Prozent maximale Steigung.
    • „Riedener Seeblick“ bei Rieden: 5 Kilometer, 150 Meter Anstieg, 15 Prozent maximale Steigung.
    • „Eifeltraum“ bei Kürrenberg: 5,3 Kilometer, 110 Meter Anstieg, 10 Prozent maximale Steigung.
    • „Sayner Aussichten“ bei Bendorf-Sayn: 6,1 Kilometer, 210 Meter Anstieg, 22 Prozent maximale Steigung.
    • „Kleiner Stern“ bei Andernach: 6,7 Kilometer, 100 Meter Anstieg, 15 Prozent maximale Steigung.
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