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    Vallendar

    Neue Rivalin für Hallen in Koblenz und der Region

    Die Koblenzer Rhein-Mosel-Halle und andere Veranstaltungsorte in der Region haben jetzt eine Konkurrentin mehr: Mit der jetzigen Einweihung und Eröffnung der neuen Stadt- und Kongresshalle in Vallendar schickt sich die Stadt an, den Menschen in der gesamten Region sowie ihren eigenen Hochschulen und Vereinen einen multifunktionalen und zukunftsweisenden Ort für populäre Veranstaltungen, Kongresse, Messen und Feste zu bieten. Den Rang als beliebte Tagungs- und Kongressstadt am Rhein wird Vallendar den Nachbarn in Koblenz wohl nicht ablaufen, dennoch geizt die neue Halle nicht mit Vorzügen, die den einen oder anderen Veranstalter abwerben könnten. Und dass nicht zuletzt aufgrund der Exklusivrechte, die der Gastronom Kenan Tayhus am Catering in der Rhein-Mosel-Halle hält.

    „Die Halle kommt zur richtigen Zeit. Die anderen Hallen in der Region laufen gut, und jetzt kommt ein frisches Baby dazu“, sagte Interimshallenmanager Volker Jauch auf RZ-Nachfrage. Er ist sich sicher, dass die Kongresshalle ihren Platz im Markt finden wird. Es gebe bereits einige Buchungen im Entertainmentbereich – und dass, obwohl die Halle noch gar nicht proaktiv beworben wird. „Erst Anfang Juli werden wir mit der Vermarktung beginnen“, sagte Jauch.

    Schon jetzt, so betonte Fred Pretz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar im Rahmen des Festakts, finde die neue Stadt- und Kongresshalle über die Region hinaus mehr Beachtung, als so manch anderer Veranstaltungsort. Die Vorteile des Gebäudes liegen auf der Hand, sagte auch Wolfgang Borreck, Vorsitzender der CDU im Stadtrat im Gespräch mit unserer Zeitung. „Wir sind kleiner und damit auch flexibler als beispielsweise die Rhein-Mosel-Halle. Und weil unserer Betriebskosten niedriger sind, sind wir in einer günstigeren Position und können kostengünstiger vermieten“, betonte Borreck.

    Überaus attraktiv ist die Halle auch für die Vallendarer Hochschulen PTHV und WHU. Ihretwegen ist das Bauwerk auch entsprechend groß ausgefallen. Selbst eine große internationale Tagung wie der WHU-eigene Campus for Finance wäre aus Sicht von Klaus Brockhoff, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung WHU, kein Problem in den Räumlichkeiten. Viel wichtiger aber sei, so, sagte er der RZ, die Erweiterung des Angebots durch ein Hotel. Ob es letztlich der geplante Hotelturm des Bendorfer Geschäftsmanns Nikolaus Schär wird oder ein anderes, sei dabei egal. Denn: „Wenn die Teilnehmer zwischen Kongresshalle und Hotel hin und her pendeln müssen, ist das ein klarer Nachteil“, führte Klaus Brockhoff aus.

    Dass die neue Halle „nicht nur funktional, sondern auch schön“ ist und sich gut in die Silhouette der Stadt einpasst, betonte Ehrengast Roger Lewentz in seiner Rede. Der rheinland-pfälzische Innenminister machte noch einem deutlich, dass und die Förderung der 11,6 Millionen Euro teuren Halle in Höhe von 70 Prozent durch Land und Bund „gut investiertes Geld“ ist. Zudem lobte er ebenso wie Landrat Alexander Saftig, VG-Chef Pretz und Stadtbürgermeister Gerd Jung die Arbeit aller Beteiligten an dem Projekt. Feierlich eingesegnet wurde die neue Kongresshalle anschließend durch Pastor Rüdiger Kiefer und Pfarrer Gerd Götz.

    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

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