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    Mülheim-Kärlich vor der Stichwahl: Flugblatt irritiert

    Der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Dötsch fand in seinem Briefkasten nach der Wahl ein Flugblatt, in dem Bürgermeister Uli Klöckner massiv angegangen wird und einige politische Weggefährten als "Kärlicher Witzfiguren" bezeichnet werden.

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

    Seit Sonntag, 25. Mai, steht fest, dass es in Mülheim-Kärlich zur Stichwahl um das Amt des Stadtbürgermeisters zwischen Uli Klöckner (CDU) und Achim Bermel (SPD) kommt. Die Zeit des "politischen Nachsitzens" scheint allerdings keineswegs zur Beruhigung des Klimas beizutragen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Dötsch fand jedenfalls in seinem Briefkasten nach der Wahl ein Flugblatt, in dem Bürgermeister Uli Klöckner massiv angegangen wird und einige politische Weggefährten als "Kärlicher Witzfiguren" bezeichnet werden. Wer das Flugblatt verfasst hat, stand allerdings nicht auf dem Zettel.

    "Ich kann auch nicht sagen, ob ich der einzige Adressat dieses Flugblatts war oder ob es noch in andere Briefkästen in Mülheim-Kärlich eingeworfen wurde. Mich ärgert allerdings diese anonyme Vorgehensweise. Wenn jemand etwas zu sagen hat, dann soll er auch seinen Namen nennen. Deshalb habe ich auch bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt gestellt, weil nach dem Landesmediengesetz das Impressum fehlt", sagt Josef Dötsch gegenüber unserer Zeitung.

    Bürgermeister Uli Klöckner erfuhr von dem Flugblatt erst durch seinen Parteifreund Josef Dötsch. Weitere Fälle sind auch ihm bislang unbekannt. Generell will er um das DIN-A-4-Blatt allerdings kein großes Aufheben machen. "Das ist alles nur Wahlkampfgetöse, und man sollte dem keine große Bedeutung zumessen. Letzt- endlich ist es immer feige, wenn man aus der Anonymität heraus etwas sagt", so Uli Klöckner.

    Ähnlich sieht dies sein Kontrahent Achim Bermel. "Ich halte grundsätzlich nichts von anonymen Briefen, das ist nicht in Ordnung. Außerdem muss man sagen, dass in der Vergangenheit sehr viele Entscheidungen im Rat von allen Fraktionen getragen wurden", sagt Klöckners Gegenkandidat. Eine fraktionsübergreifende Arbeit wird in Zukunft wohl erst recht gefordert sein, denn nach den Kommunalwahlen am Sonntag hat die CDU, die 48,2 Prozent der Stimmen erhielt, keine absolute Mehrheit mehr im Rat der Stadt.

    Wer übrigens über Pfingsten verreist ist, sich aber dennoch an der Stichwahl beteiligen möchte, kann die entsprechen Briefwahlunterlagen auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Weißenthurm unter dem Link "Anforderung von Briefwahlunterlagen" ausfüllen. Nach dem Ausfüllen sendet man diese mit einem Klick auf den Button "Antrag prüfen" zur VG-Verwaltung. Dort sollte ein Antrag bis zum Donnerstag, 5. Juni, gestellt werden. Mehr Infos unter www.verbandsgemeindeweissenthurm.de

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