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    Buga 2031: DBG stellt Kriterien für Bewerber auf

    Wer den Zuschlag für die Erstellung der Machbarkeitsstudie bekommt, muss diese selbstverständlich in enger Abstimmung mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) abstimmen. Für die Vergabe einer Buga hat die DBG nämlich feste Kriterien aufgestellt.

    Demnach ist ein stabiler Mehrheitsbeschluss der kommunalen Entscheidungsgremien unter Einbeziehung der Bürgerschaft eine Grundvoraussetzung für die Bewerbung. Die nachhaltigen städtebaulichen und regionalplanerischen Ziele sollen unter Beachtung ökologischer, soziokultureller und denkmalpflegerischer Gesichtspunkte dargestellt werden. Herausgearbeitet werden muss, weshalb eine Buga das richtige Mittel ist, um diese Ziele zu erreichen. Weitere Aspekte sind die erwartete wirtschaftliche Entwicklung, die mit einer Buga einhergehen soll. Nicht zuletzt aus den genannten Punkten müssen sich die maßgeblichen Kriterien für die Buga-Standorte und die Definition des Leitthemas der Veranstaltung ableiten lassen. Die Standorte müssen nicht nur planungsrechtlich kurzfristig zu sichern und die Eigentumsverhältnisse geklärt sein. Es müssen auch neue Grünflächen beziehungsweise Grünverbindungen zwischen bestehenden Parklandschaften geschaffen werden.

    Ein weiterer zentraler Punkt der Bewerbung ist ein schlüssiges Konzept zur Dauernutzung und Nachnutzung mit städtebaulichen Zielen inklusive dauerhaftem Betrieb. Bei der Entwicklung der Buga sind außerdem ein oder mehrere landschaftsplanerische Ideen- und Realisierungswettbewerbe auszuloben.

    Kaum problematisch dürfte im Welterbetal die Mindestgröße des Gesamtareals sein: Diese soll nicht unter 50 Hektar liegen. Das Gelände muss selbstverständlich die nötigen Voraussetzungen für die Integration der gärtnerischen Ausstellungsflächen und -themen aufweisen. Ebenso muss die Finanzierung des Gesamtprojekts gewährleistet sein und mit einem Investitions- und Durchführungsbudget aufgezeigt werden. Dabei sind die Erfahrungswerte aus vorausgegangenen Bundesgartenschauen und Internationalen Gartenausstellungen zu berücksichtigen. Abschließend muss sich der Bewerber bereit erklären, gemeinsam mit der DBG eine Durchführungsgesellschaft (zum Beispiel GmbH oder Zweckverband) zu gründen.

    Außerdem gibt die DBG den Buga-Bewerbern Orientierungswerte zur Hand, welche Größe die gärtnerischen Ausstellungsbereiche haben können:

    • Wechselpflanzung: 15.000 m2
    • Sonderthemen: Dahlien (3000 m2), Knollenbegonien (2000 m2), Fuchsien (1000 m2), Lilien (700 m2)
    • Stauden: 6000 m2
    • Rosen: 500 m2
    • Gehölze: 6000 m2
    • Darstellung der Grabbepflanzung: 5000 m2
    • Neuzüchtungen: 500 m2
    • Blumenhallenschauen: 4000 bis 6000 m2

    Die Fläche für Haus- und Themengärten, Kleingärten sowie Räumlichkeiten für Besucherinformationen richten sich nach den örtlichen Gegebenheiten. aj

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