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Mülheim-Kärlich

Beliebte Tauris-Attraktion bald wieder offen: Schwitzen für die Vulkan-Sauna

Derzeit schwitzen in der Vulkan-Sauna im Tauris nur die Handwerker. Doch schon bald sollen auch wieder Saunafans hineindürfen – und die werden sich ein bisschen wundern.

In der renovierten Vulkan-Sauna im Mülheim-Kärlicher Freizeitbad Tauris kommen derzeit nur die Schreiner bei den Restarbeiten ins Schwitzen. Ab 5. Januar sollen dann auch Sauna-Fans wieder auf ihre Kosten kommen, wenn die Wiedereröffnung ansteht.
In der renovierten Vulkan-Sauna im Mülheim-Kärlicher Freizeitbad Tauris kommen derzeit nur die Schreiner bei den Restarbeiten ins Schwitzen. Ab 5. Januar sollen dann auch Sauna-Fans wieder auf ihre Kosten kommen, wenn die Wiedereröffnung ansteht.
Foto: Winfried Scholz

Noch ist die Baustelle der Vulkan-Sauna auf dem Gelände des Freizeitbads Tauris von einem Sichtschutzzaun umgeben. Innen im Schwitzraum befinden sich die Handwerker der Schreinerei Hinteregger mit ihren Arbeiten jedoch auf der Zielgeraden. Nach rund achtmonatiger Bauzeit soll die Vulkan-Sauna am Freitag, 5. Januar, mit der monatlichen Mitternachtssauna, diesmal unter dem Motto „Prosit Neujahr“, wiedereröffnet werden.

„Wir sind froh, dass wir wieder in unser Wohnzimmer zurück können“, freut sich Tauris-Betriebsleiter, Horst Werner, bei der Baustellenbesichtigung mit unserer Zeitung. Am Prinzip der Sauna hat sich nichts geändert, wie Werner betont: „Wir bleiben eine finnische Sauna mit einer Temperatur von 90 Grad.“

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten waren notwendig geworden, nachdem im Mai festgestellt wurde, dass die Dachstabilität nicht mehr gewährleistet war (die RZ berichtete). Inzwischen wurde das Dach komplett erneuert. Die Arbeiten umfassten die Dachkonstruktion und die Eindeckung. „Wir haben jetzt ein Pultdach“, sagt Horst Werner. Der Vorteil hierbei: Wegen der neuen Konstruktion ist eine der drei tragenden Holzsäulen im Innern des Gebäudes nunmehr entbehrlich.

Die Dacherneuerung wurde auch für weitere Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Vulkan-Sauna genutzt. Wegen der zusätzlichen Gewerke, die jeweils von den Ratsgremien beschlossen werden mussten, hat die Sanierung allerdings länger gedauert als ursprünglich geplant.

Zunächst wurde der Gebäudesockel neu abgedichtet. Im Innern der Sauna wurde die Holzverkleidung an Wänden und Decke samt Dampfsperre sowie Dämmung erneuert, zudem wurde an der Südseite ein weiteres großes Fenster eingebaut. „Dadurch wird sich die Belüftung vor den Aufgüssen verbessern“, erläutert Werner. Außerdem können Saunagäste hier im Notfall rasch nach außen gelangen. Weiterhin wurden große Teile der elektrischen Verkabelung ausgetauscht sowie die Beleuchtung aufgewertet. „Dadurch können wir mithilfe einer entsprechenden Steuerung mit dem Licht spielen“, verspricht der Betriebsleiter. Letztlich wurden im Saunaofen die elektrischen Heizelemente komplett erneuert. Im Frühjahr soll dann noch das Außengelände auf Vordermann gebracht werden. Im Moment geht Werner davon aus, dass sich die Gesamtkosten auf rund 110.000 Euro belaufen werden.

Die Sanierung der Vulkan-Sauna hatte unterdessen auch Auswirkungen auf die Zahl der Gäste wie Werner berichtet: „Im Sommer zunächst kaum, aber später sind die Besucherzahlen schon deutlich zurückgegangen.“ Als Alternative stand noch die Feuer-Sauna zur Verfügung. Auch dort gibt es zwar Aufgüsse, aber es finden nur bis zu 30 Personen Platz, während in der Vulkan-Sauna 70 Leute gleichzeitig schwitzen können.

Um die Gäste bei Laune zu halten, bot das Freizeitbad Tauris im Spätsommer ein Baustellenbonusheft an. Vier Besuche wurden mit einer gratis Sauna-Tageskarte belohnt. Horst Werner lobt die ganz treuen Besucher: „Insbesondere unsere Stammgäste haben sich mit der Situation arrangiert und wir sind dankbar, dass sie bei uns geblieben sind.“ Für die Stammbesucher gibt es gewiss einen doppelten Grund, am 5. Januar Prosit Neujahr zu sagen, wenn das renovierte „Wohnzimmer“ wieder zum Schwitzen einlädt.

Von unserem Mitarbeiter Winfried Scholz

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