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Koblenz

130 vernetzen sich auf dem "Gründerschiff" – IT-Szene traf sich auf dem Rhein zum Netzwerken

Ruth Cremer war für manche Zuhörer die Favoritin: Die Mathematikerin aus Köln arbeitet an einer App für Paare, die geheime sexuelle Wünsche abgleicht – und auf spielerische Weise die Ehepartner in diesen Fragen zusammenführt. "Firelit" heißt diese App, die demnächst auf den Markt kommen soll. Und Ruth Cremer erntete beim sogenannten Pitch auf dem "Gründerschiff" den größten Applaus.

  • Eine ausführliche Reportage lesen Sie im Internet unter ku-rz.de/gruenderschiff
  • Auf dem "Gründerschiff" stellten junge Unternehmer digitale Produkte vor. Die Start-ups zeigten unter anderem Apps für ein besseres Liebesleben, fürs Parken und zur Tatortspurensicherung – das passte.
    Auf dem "Gründerschiff" stellten junge Unternehmer digitale Produkte vor. Die Start-ups zeigten unter anderem Apps für ein besseres Liebesleben, fürs Parken und zur Tatortspurensicherung – das passte.
    Foto: Marcus Schwarze

    "Pitch" (Vorstellung) und "App" (Anwendungsprogramm), Start-ups und IT: Es ging recht digital zu. Rund 130 Teilnehmer zählte der Veranstalter, die IT-Stadt Koblenz, bei diesem ersten gemeinsamen Treffen auf dem Rhein. Die Idee dazu hatte Stefan Weiler, der im Innenministerium von Rheinland-Pfalz für Digitale Medien zuständig ist.

    Mehrere Firmen aus der Region, von Köln über Koblenz bis Mainz, stellten ihre Ideen und Pläne für hoffentlich erfolgreiche neue Anwendungen vor. Da war beispielsweise Christian Pereiro, der mit seinem Sohn die Firma resecure.io gegründet hat und einen Sicherheitsschutz für Online-Shops präsentierte. Michael Grupp zeigte "Thesius", eine Themenvorschläge-Datenbank für Bachelor- und Masterarbeiten. Marik Hermann zeigte als Keynote-Speaker (außer Konkurrenz), wie künftig auch in Koblenz die Parkhäuser vernetzt und per App erreichbar werden, auf dass man nur noch einmal im Monat Parkgebühren zahlen muss.

    Gewonnen und die Jury am meisten beeindruckt hat schließlich "Eviscan", ein Gerät für die "berührungslose Tatortspurensicherung". Ein Scanner der gleichnamigen Firma nimmt dabei Fingerabdrücke von Gegenständen mit der Kamera auf.

    Wichtiger als diese Anwendungen waren aber die Gespräche und die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen – trotz Facebook, Xing und Co. So waren nicht nur potenzielle Geldgeber an Bord, sondern auch der eine oder andere Arbeitgeber. msc

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