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    VG Rheinböllen

    Wettkampf mit Tradition: Rheinböllener Feuerwehren messen sich

    VG Rheinböllen. Zehn Einheiten der Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen traten zu ihrem jährlichen und mittlerweile zur Tradition gewordenen Wettkampf an. Bereits in den Morgenstunden trafen sich die Wehrleute hierfür an der Soonwaldhalle in Ellern. Der Wettkampf unterteilte sich in zwei Übungen.

    Zehn Einheiten der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen traten im traditionellen Wettkampf gegeneinander an. Die Staffelübung entschieden die Mörschbacher für sich, beim Gaudiwettkampf stiegen die Kisselbacher aufs Treppchen. Foto: Verbandsgemeinde Rheinböllen
    Zehn Einheiten der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen traten im traditionellen Wettkampf gegeneinander an. Die Staffelübung entschieden die Mörschbacher für sich, beim Gaudiwettkampf stiegen die Kisselbacher aufs Treppchen.
    Foto: Verbandsgemeinde Rheinböllen

    Der erste Teil, die Staffelübung, wurde von je sechs Personen ausgeführt. Mit großem Kampfgeist und viel Spaß durchliefen die Feuerwehrmänner diese Übung. Zwischen den einzelnen Abschnitten fand sich immer wieder mal Zeit, um sich mit anderen Kameraden auszutauschen. Und es wurde deutlich: Trotz getrennter Einheiten gehören sie doch alle irgendwie zusammen. Verdienter und glücklicher Sieger der Staffelübung war die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Mörschbach gefolgt von ihren Kameraden aus Dichtelbach und Riesweiler.

    Beim Gaudiwettkampf musste mit einer mehr als 100 Jahre alten Pumpe möglichst viel Wasser in ein Fass gefüllt werden. In Zeiten der modernen Pumpen ist das gar nicht mehr so einfach, stellten die Wehrleute fest. Teamgeist durfte hier nicht zu kurz kommen. Als Sieger stand letztendlich die Feuerwehr Kisselbach vor den Wehren aus Liebshausen und Rheinböllen auf der Bühne.

    Im Rahmen des Wettkampfs wurden einige Beförderungen ausgesprochen. Mit großem Ehrgeiz haben viele Feuerwehrangehörige Lehrgänge durchlaufen oder üben besondere Funktionen aus. Daher freuten sich Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann darüber, insgesamt 39 Wehrleute zu befördern.

    Zum Feuerwehrmann wurden befördert: Benjamin Bruch, Justin Memmesheimer, Niklas Popp, Philipp Reis, Nico Schwan und Daniel Wagner von der FFW Argenthal; Tobias Kretzschmar, Martin Maier und Tim Schwob von der FFW Ellern; Denis Backhaus, Thorsten Kiefer, David Laube und Florian Laube von der FFW Mörschbach; Khaled Bannour, Melanie Matteson, Joshua Schneider, Konstantin Schön und Daniel Willuweit von der FFW Rheinböllen sowie Dominic Jost, Erik Schroeder und Niklas Tries von der FFW Steinbach.

    Zum Oberfeuerwehrmann wurden Nico Dillenburg, Michael Hoffmann, Daniel Knebel und Domenice Leonhard von der FFW Argenthal; Cedric Brand, Jan-Niklas Gärdsfelt, Andre und Justin Mertes sowie Dimitrios Tsaousis von der FFW Rheinböllen ernannt. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert: Klaus Pershon von der FFW Kisselbach; Marc Schmelzeisen von der FFW Rheinböllen; Maurice Berg und Björn Bleisinger von der FFW Riesweiler

    Neue Löschmeister sind Klaus Spier von der FFW Ellern; Andreas Ginzel von der FFW Rheinböllen sowie Peter Wichter von der FFW Riesweiler, neuer Brandmeister ist Alexander Paul von der FFW Argenthal. Zum Oberbrandmeister konnte Christian Zahn von der FFW Rheinböllen befördert werden.

    Neben den zahlreichen Beförderungen durfte Bürgermeister Arno Imig aber auch einige Feuerwehrkameraden für ihren langjährigen, uneigennützigen und vorbildlichen Einsatz mit dem Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz ehren.

    Das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Jürgen Schmitt (FFW Argenthal), Sören Wagner (FFW Dichtelbach), Ulrich Kirschner (FFW Ellern) und Johnny Lee Bruce (FFW Rheinböllen). Für 35 Jahren Feuerwehrdienst erhielten Klemens Wald von der FFW Kisselbach und Heinz Echterbroch von der FFW Liebshausen das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen.

    Am Nachmittag konnte der Wettkampfsonntag beendet werden. Die Kameradschaft und die Zusammenarbeit, die dieser Tag immer wieder unterstrich, wird gern gefördert – es ist wertvoll, diesen alljährlich zu feiern. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass sich zahlreiche Männer und Frauen für die Feuerwehr einsetzen. Dies unterstrichen auch Bürgermeister Imig und Wehrleiter Aßmann in ihren Begrüßungsreden und dankten den mehr als 200 Feuerwehrkameraden für ihren unermüdlichen Einsatz.

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