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    St. GoarSt. Goars Attraktionen für Buga fit machen

    St. Goar. Die Burg Rheinfels soll nach Aussage von St. Goars Stadtbürgermeister Horst Vogt ein wichtiger Bestandteil der Bundesgartenschau 2031 werden.

    Die Burg Rheinfels soll nach den Vorschlägen von Stadtbürgermeister Horst Vogt zu einem Leuchtturm der Buga 2031 werden.
    Die Burg Rheinfels soll nach den Vorschlägen von Stadtbürgermeister Horst Vogt zu einem Leuchtturm der Buga 2031 werden.
    Foto: Gerhard Rolinger

    Der Stadtbürgermeister weist darauf hin, dass die Stadt St. Goar in den vergangenen Jahren die verschiedenen landschaftlichen Besonderheiten selbst mit Hilfe öffentlicher Förderungen nur erhalten konnte, da die jeweilige Fertigstellung den finanziellen Möglichkeiten seiner Stadt weit übersteigt.

    Horst Vogt sieht künftig die Möglichkeit, dass die unter der Ägide seines Vorgängers Walter Mallmann auf den Weg gebrachten Maßnahmen zu einem Leuchtturm der Buga 2031 entwickelt werden können.

    Das Wahrzeichen der Stadt St. Goar, die Burg Rheinfels, liegt im Zentrum des Welterbes Oberes Mittelrheintal. Sie verfügt wegen ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Größe und Weitläufigkeit und über eine einmalige Flora und Fauna mit geschützten Tieren und Pflanzen und damit über eine ganze Reihe von Alleinstellungsmerkmalen, die es ansonsten so im Tal nicht mehr gibt. Die Stadt St. Goar verfügt dazu bereits über professionell erstellte Expertisen.

    Auch für den im Schlossberg zur Burg führenden Landgräfin Anna-Elisabeth-Weg, der vor wenigen Jahren mit dem Weinberg des „Vinum Sancti Goaris“ neu angelegt wurde, liegt bereits eine ausgearbeitete Planung einer Landschafts- und Gartenbauarchitektin vor, die auf ihre Umsetzung wartet. Dort ist der bereits ein Anfang gemacht und ein künftiger Landschaftsgarten, den es dort vor mehr als 100 Jahren einmal gab, soll ein Glanzstück der künftigen Bundesgartenschau werden.

    Aber auch über den Reusche-Park, ein sich weitestgehend im Dornröschenschlaf befindlichen Biotop – einstmals prächtige Parkanlage einer reichen St. Goarer Familie, wird die Burg Rheinfels von der Stadt aus erreicht.

    Auch hier, so Horst Vogt, liegen perfekt ausgearbeitet Pläne vor, dieses wunderbare Fleckchen Erde wieder entsprechend zu gestalten. Erste wichtige Maßnahmen zu dessen Erhalt sind in der Vergangenheit mit der Sanierung der dort vorhandenen Escarpierung bereits erfolgt.

    Der Reusche-Park endet in der Nähe des St. Goarer Bahnhofs an der sogenannten Lohbach-Schlucht. Hier befindet sich, weitestgehend unbekannt, ein einzigartiger Wasserfall. Diese Schlucht führt über den im Volksmund als „Kurzer Pfad“ bezeichneten Wanderweg bis nach Biebernheim. Dort sind zurzeit umfangreiche Baumaßnahmen zum Erhalt des Weges im Gange. Auch für den Ausbau der Lohbachschlucht, die sich allerdings teilweise im Privatbesitz befindet, liegen, wie bei den bereits erwähnten Attraktionen, ausbaufähige Pläne vor.

    Dass viele Wege vom Tal auf die Burg Rheinfels führen, beweist auch der sogenannte „Hansenweg“, der seinen Anfang im Gründelbachtal nimmt und von dort auf die Höhe führt. Auch hier hat die Stadt St. Goar in jüngster Vergangenheit mit einem Treppenbauwerk eine erste Maßnahme zum Erhalt des Ganzen ergriffen. In diesem Bereich harren große Teile der Burgbefestigung der Sanierung.

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