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    Boppard: Auf Kinderwald folgt Hochzeitswald

    Bäume pflanzen mit Bürgerbeteiligung ist beim zweitgrößten kommunalen Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz in Mode gekommen. Nach dem Kinderwald im vergangenen Jahr gibt es eine weitere Neuerung: den Hochzeitswald. 98 Brautpaare aus dem abgelaufenen Jahr waren aufgerufen, sich an der Pflanzaktion zu beteiligen. Die Hälfte war der Einladung gefolgt und wanderte in Begleitung von Bürgermeister Walter Bersch und Revierförster Johannes Nass vom Vierseenblick über den Rheinburgenweg Richtung Jakobsberg, um in vorbereiteten Gattern die zarten Wildbirnen auszusetzen.

    Erst das Kind, dann die Hochzeit: Boppard legte im vorgen Jahr den Kinderwald an. Jetzt folgte der Hichzeitswald.
    Erst das Kind, dann die Hochzeit: Boppard legte im vorgen Jahr den Kinderwald an. Jetzt folgte der Hichzeitswald.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Boppard - Bäume pflanzen mit Bürgerbeteiligung ist beim zweitgrößten kommunalen Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz in Mode gekommen. Nach dem Kinderwald im vergangenen Jahr gibt es eine weitere Neuerung: den Hochzeitswald. 98 Brautpaare aus dem abgelaufenen Jahr waren aufgerufen, sich an der Pflanzaktion zu beteiligen. Die Hälfte war der Einladung gefolgt und wanderte in Begleitung von Bürgermeister Walter Bersch und Revierförster Johannes Nass vom Vierseenblick über den Rheinburgenweg Richtung Jakobsberg, um in vorbereiteten Gattern die zarten Wildbirnen auszusetzen.

    Bereits am Vormittag wurde der Kinderwald, der im vorigen Jahr angelegt worden war, im Sakristeichen durch weitere 99 Speierlinge ergänzt. Im Jahr 2011 erblickten 56 Mädchen und 43 Jungen das Licht der Welt. Stellvertretend für jedes neue Leben wurden junge Bäumchen in den Boden gebracht.

    Die Forstwirte der Stadt Boppard hatte Vorarbeit geleistet, die Pflanzlöcher waren bereits gebohrt, so dass die Bäume im Beisein der Säuglinge oder Brautpaare nur in den Boden gebracht werden mussten. Allerdings galt bei der Wildbirne besondere Vorsicht. Die jungen Wildbirnen sind stachelig und können kleinere Verletzungen verursachen.

    „So manches Hochzeitspaar war bereits am Vormittag mit dabei, als der Kinderwald am Vormittag vergrößert wurde“, freut sich Bürgermeister Walter Bersch über die rege Beteiligung der jungen Eltern und Frischvermählten.

    Mit von der Partie war auch die erst sechs Monate alte Madita Hanna Rose Klerner aus Buchholz, die gemeinsam mit ihren Eltern doppelten Grund zur Freude hatte. Am Vormittag pflanzte die junge Familie einen Speierling, am Nachmittag eine Wildbirne. Nach der Hochzeit ihrer Eltern am 6. Mai erblickte das Mädchen am 30. September das Licht der Welt. Und als das zweite junge Bäumchen an diesem Tag gepflanzt war, erwachte der kleine Sonnenschein aus dem Mittagsschläfchen und lächelte freundlich in die Linse der vielen Kameras, die das Ereignis im Bild festhielten.

    Zum Abschluss der beiden Pflanzaktionen wurden die fleißigen Wanderer mit einer Gulaschsuppe und Erfrischungsgetränk oder bei Kaffee und Kuchen für ihren Arbeitseinsatz belohnt und legten am Köhlerplatz auf dem Vierseenblick eine Rast ein, bevor sie wieder den Heimweg antraten.

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