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    Rhein-Hunsrück

    Beispielhafte Spendenbereitschaft im Kreis

    Das Spendenaufkommen der Benefiz-Radtour „Vortour der Hoffnung“ ist beispielhaft. Allein im Rhein-Hunsrück-Kreis sammelten die Hoffnungsradler am 31. Juli 261.570 Euro ein.

    Eingerechnet sind hier die Beträge, die außerhalb des Rhein-Hunsrück-Kreises, in Bacharach und Bingen, entgegengenommen wurden.

    Der Betrag setzt sich aus vielen Einzelspenden zusammen, von den 69,02 Euro des Kindergartens in St. Goar über 644,93 Euro vom Ortsbeirat Hirzenach bis hin zu satten fünfstelligen Beträgen von heimischen Unternehmen, die sich regelmäßig an der guten Sache beteiligen. Spöttisch könnte man sagen, die Radler der Vortour der Hoffnung kommen gar nicht dazu, in die Pedale zu treten, doch dem ist keinesfalls so, denn sportlich wird den 150 Teilnehmern durchaus einiges abverlangt bei ihrer Spendentour.

    Doch der wohltätige Zweck steht natürlich im Vordergrund. andtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht, der sich gemeinsam mit den Hunsrücker „Kümmerern“ für die Benefiz-Radtour ins Zeug legt und ebenfalls im grünen Vortour-Trikot auf dem Rad saß, hat die Einzelsummen zusammengestellt, die an den verschiedenen Haltepunkten der Radtour übergeben wurden.

    Angefangen in Rheinböllen mit 50.370 Euro, ging es weiter nach Wiebelsheim, wo unter anderem unter Mithilfe der Firma Sander Gourmet, die 45.000 Euro beisteuerte, 50.000 Euro eingesammelt wurden. In Emmelshausen kamen 15.000 Euro hinzu und in Buchholz nochmals 13.200 Euro.

    Ein längerer Stopp erfolgte in Boppard, unter anderem weil dort Ex-Weltmeister am Reck, Eberhard Ginger, mit dem Fallschirm punktgenau auf dem Marktplatz landete. Auch hier stimmte die Kasse, unter Mitwirkung von Sebapharma: 50.000 Euro gingen an die Vortour-Radler. In St. Goar war wie in allen anderen Orten, wo die Vortour der Hoffnung Station machte, die halbe Stadt auf den Beinen. Vereine, Schulen, Kindergärten Organisationen und zahlreiche Firmen empfingen das Fahrerfeld, in dem zahlreiche Prominente aus Politik und Sport mitfuhren, als käme die Tour de France in die Stadt.

    Der Vergleich hinkt gar nicht mal so sehr, denn sowohl die Radler der Vortour der Hoffnung wie auch die Profis der Tour de France radeln, um Geld zu verdienen. Der einzige Unterschied: Bei der Vortour der Hoffnung wird das eingesammelte Geld unmittelbar für einen wohltätigen Zweck verwandt und fließt dorthin, wo es notwendig ist: an krebs- und leukämiekranke Kinder, denen auf unterschiedliche Weise geholfen wird, unter anderem auch durch Unterstützung der Forschung.

    Hans-Josef Bracht freute sich am Ende über eine äußerst erfolgreiche Tour: „592.731 Euro sind insgesamt in diesem Jahr zusammengekommen. Dass allein im Rhein-Hunsrück-Kreis 261.570 Euro zusammenkamen, macht mich stolz“, zieht Bracht ein positives Fazit. Der Landtagsvizepräsident war im Anschluss an die Vortour der Hoffnung auch noch bei der Haupttour, der Tour der Hoffnung, mit von der Partie. In diesem Rahmen führte es Bracht und die Hunsrücker Kümmerer auch nach Berlin in die rheinland-pfälzische Landesvertretung, wo der Spendenbetrag der Vortour der Hoffnung in den großen Topf der Tour der Hoffnung wanderte. Dieser war am Ende mit 2.310.000 Euro gefüllt – so viel wie nie zuvor.

    „Wir versichern, dass die Spenden zu 100 bei der Krebsforschung, den erkrankten Kindern und deren Familien sowie im Einzelfall bei hilfebedürftigen Kindern ankommen werden. Die Kümmerer im Rhein-Hunsrück-Kreis bedanken sich ganz herzlich bei allen für die großartige Spendenbereitschaft und die tollen Empfänge an den einzelnen Stopporten. Wir sind begeistert“, bilanziert Hans-Josef Bracht. tor

    Thomas Torkler zum Erfolg der Benefiz-Radtour

    Unternehmen gescheitert – die Vortour nicht

    Eine schlechte und eine gute Nachricht – zuerst die schlechte: Unsere Redaktion hatte das ehrgeizige Ziel, alle Spender, die zum riesigen Erfolg der diesjährigen Vortour der Hoffnung beigetragen haben, aufzulisten, mit Einzelbeträgen, die die Radler der Benefiz-Tour zugunsten krebs- und leukämiekranker Kinder auf dem Rhein-Hunsrücker Teilstück der Vortour am 31. Juli eingesammelt haben. Unternehmen gescheitert! Es waren einfach zu viele. Zahlreiche Fotos von der Übergabe der Spendenschecks füllten unseren E-Maileingang. Es heißt ja auch: Tue Gutes und rede darüber. Nach Sichtung des Gesamtpakets, das uns Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht übermittelt hat, stand schnell fest: Das funktioniert nicht, es sei denn, wir hätten die Absicht, unsere Leser mit einem einzigen Zahlensalat und einer großen Anzahl mehr oder weniger gleich aussehender Fotos zu beglücken. Dass Hans-Josef Bracht seine Kümmerer mit der Aufgabe bedacht hat, für uns die Beträge zusammenzustellen, dafür von dieser Stelle herzlichen Dank. Auch wenn wir diese nicht alle veröffentlichen, umsonst war es nicht. Als jemand, der bereits einmal mit der Vortour mitgeradelt ist, hatte ich zwar seinerzeit schon Einblick in die beispielhafte Spendenbereitschaft der Bevölkerung, der Vereine und Unternehmen bekommen, aber die Zahlen dann geballt vor sich zu haben, das war nochmal eine andere Sache.

    Und damit wären wir bei der guten Nachricht: 111,11 Euro von der St. Antonius-Kirmes in Liesenfeld waren aufgelistet oder 304 Euro vom FC-Schalke-Fanclub, die in Wiebelsheim übergeben wurden. 45 Euro aus einer Kaffeekasse wanderten in den Bopparder Spendentopf, ebenso wie 168,41 Euro vom Schulfest des Kant-Gymnasiums. Die Familienolympiade der Kindertagesstätte St. Hildegard in Emmelshausen brachte 542,50 Euro ein, und mit dem Verzicht auf Geschenke zum Geburtstag machte eine Privatperson im Vorderhunsrück 2565 Euro locker. Die Narren vom ECV Emmelshausen spendeten 290 Euro, die Sammlung bei einem privaten Gartenfest brachte 835 Euro ein.

    All dies sind kleinere Beträge, deren Spender Gutes tun, ohne groß darüber reden zu wollen. Hier liegt der Erfolg der Vortour der Hoffnung begründet, die natürlich ohne die großzügigen Spenden aus Unternehmen der Region wesentlich weniger im Topf hätte. Fazit: Es bedarf nicht der Auflistung in unserer Zeitung, um den Spendentopf zu füllen, aber eine Würdigung sollte erfolgen. Angesichts der Spendefülle kann unserer Beitrag aber nur als Versuch angesehen werden.

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