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    "Auf der Eich" wird aufgeräumt

    Simmern . Förster rücken im Stadtwald kranken Bäumen zu Leibe

    Simmern  – Förster rücken im Stadtwald kranken Bäumen zu Leibe

    In den kommenden Wochen müssen sich die Anwohner des Simmerner Waldstücks „Auf der Eich“ auf Lärm von Motorsägen und Forstmaschinen sowie zeitweise Verkehrsbeschränkungen einstellen. Denn am 1. März beginnt in dem Wäldchen am südlichen Stadtrand das Großreinemachen. Das ist nötig, weil sich in jüngster Zeit die Klagen über den Pflegezustand der Eich und ihrer Einrichtungen gehäuft haben. In den vergangenen Jahren wurde das Waldstück etwas stiefmütterlich behandelt. Ein Übriges taten die verheerenden Stürme der vergangenen Jahre dazu. Die Eich ist unbestritten in einem schlechten Zustand.
    „Das kleine Waldstück mit dem Rottmann-Denkmal ist vielen Bürgern ein liebgewordener Bestandteil ihrer Erholung geworden“, wissen sowohl Forstamtsleiter Uwe Schikorr als auch Stadtbürgermeister Andreas Nikolay sehr genau. Deshalb hat der Stadtrat bereits Ende 2009 mit dem Forstamt ein Konzept zur Verbesserung des Zustands vereinbart. „Darin war sich der Rat einig“, unterstreicht Nikolay. Die Arbeiten in der Eich sollen in zwei bis drei Schritten Zug um Zug erledigt werden. Die Maßnahmen werden vom Forstamt Simmern und Förster Berthold Schmidt in Zusammenarbeit mit der Stadt geplant und koordiniert.
    Begonnen wird mit den forstlichen Arbeiten, dann kommt die Pflege der nachwachsenden kleinen Bäumchen dran, schließlich werden größere Lichtungen mit blühenden und fruchttragenden Pflanzen – Bäumen und Sträuchern – neu bepflanzt, schlussendlich Erholungseinrichtungen und Mauerwerk gereinigt, repariert oder abgebaut. In den vergangenen Tagen und Wochen waren Förster Schmidt und seine Leute bereits intensiv vor Ort im Einsatz. Sie machten sich ein genaues Bild vom Zustand des Waldstücks und markierten Bäume, die gefällt oder zurückgestutzt werden müssen.
    „Mit Kosmetik ist es hier nicht mehr getan“, erläutert Forstamtschef Schikorr, „es gibt auf der Eich viel mehr kaputte Bäume, als wir ursprünglich gedacht haben. Es besteht ein durchgehend latentes Risiko von Baum- und Astbruch.“ Weg müssen erst einmal die Bäume, die einen kranken Stamm, zu kleine Wurzeln oder tote Äste haben sowie Bäume, die sich gegenseitig im Wachstum stören oder instabil sind. Gefällt werden auch die Fichten, die ein großes Windwurfrisiko darstellen.
    Unvermeidlich ist dabei der Einsatz von großem Gerät. Während der Fällarbeiten wird die Straße einige Tage gesperrt sein, der Wald selbst für Fußgänger dicht gemacht – aus Sicherheitsgründen. „Die Arbeiter wurden besonders geschult, mit Blick auf die Sicherheit der Bürger“, betont Bürgermeister Nikolay. Vor den Fällungen werden Forstleute Streife laufen.

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