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    Boppard

    200 Bürger testen Bopparder Heilwasser

    Das tief aus der Buchenauer Erde geförderte Quellwasser ist seit Wochen offiziell als Heilwasser anerkannt. Anlass für Bürgermeister Walter Bersch, ein Heilquellenfest zu veranstalten, bei dem die interessierte Bevölkerung das besondere Wasser fühlen und auch schmecken konnte.

    Probebetrieb am Schwimmbad in Boppard-Buchenau: Im Minipool schwimmen zwei Mitglieder des Tauchsportvereins Boppard. Zum Training müssen die Männer und Frauen ins Schwimmbad nach Emmelshausen fahren, da in Boppard das Schwimmbad seit mehreren Jahren geschlossen ist. Das zu Tage geforderte Thermalwasser stand am Sonntagvormittag im Vordergrund beim Heilquellenfest.
    Probebetrieb am Schwimmbad in Boppard-Buchenau: Im Minipool schwimmen zwei Mitglieder des Tauchsportvereins Boppard. Zum Training müssen die Männer und Frauen ins Schwimmbad nach Emmelshausen fahren, da in Boppard das Schwimmbad seit mehreren Jahren geschlossen ist. Das zu Tage geforderte Thermalwasser stand am Sonntagvormittag im Vordergrund beim Heilquellenfest.
    Foto: Suzanne Breitbac

    Boppard - Das tief aus der Buchenauer Erde geförderte Quellwasser ist seit Wochen offiziell als Heilwasser anerkannt. Anlass für Bürgermeister Walter Bersch, ein Heilquellenfest zu veranstalten, bei dem die interessierte Bevölkerung das besondere Wasser fühlen und auch schmecken konnte.

    Ortsvorsteher Martin Strömann stellte gleich bei der Begrüßung klar, dass auf keinen Fall Konkurrenz zu den verschiedenen Quellen in der Nachbarschaft entstehen solle. Auch der Geschäftsführer des Rhenser Mineralbrunnens, Achim Daschmann, der zu den Besuchern gehörte, soll weiter sein Mineralwasser verkaufen können, meinte der Bopparder. In Buchenau soll das warme Wasser der Heilquelle lediglich für den künftigen Schwimmbadbetrieb in der Nachbarschaft genutzt werden.

    Die Bopparder Natriumhydrogencarbonatquelle, die vergleichbar sei mit jenen im italienischen Bibione und dem französischen Vichy, hat eine Austrittstemperatur von 27 bis 28 Grad Celsius. Laut Beschreibung durch Bürgermeister Walter Bersch handelt es sich um ein weiches angenehmes Wasser. Es eigne sich besonders für Menschen mit Gelenk- und Muskelschmerzen. Zwei Prozent der Bundesbürger leiden unter der Krankheit Fibromyalgie. Für diese Patienten ist nach den Worten des Bürgermeisters das Bopparder Wasser besonders interessant.

    Dank des Heilwassers hätte die Kernstadt Boppard, wozu Buchenau gehört, die Möglichkeit, Kurort zu werden. Dazu würden Badeärzte benötigt und ein Kurmittelhaus, das im kommenden Jahr gemeinsam mit dem Schwimmbad errichtet werden könne, so Bersch bei seinen weiteren Ausführungen. „Die Sache könnte schon stehen und in Betrieb sein“, erklärte er. Als Bauzeit für das neue Schwimmbad seien 15 bis 18 Monate veranschlagt. Mitte 2014 könnten sich die ersten Badegäste im warmen Heilwasser bewegen. 463 Quadratmeter Wasserfläche, verteilt auf zwei große Außenbecken, sollen das Bad umfassen.

    Am Sonntag planschten zwei Mitglieder des Tauchsportvereins Boppard, der eigens dazu einen Minipool an die Quellenöffnung nach Buchenau transportiert hatte, im warmen Wasser. Die rund 200 interessierten Bürger hatten die Möglichkeit, das Wasser zu probieren. Und zum Schluss der Veranstaltung ließ Geologe Karl-Heinz Köppen vom Ingenieurbüro Wasser und Boden die Bohrgeschichte der Buchenauer Thermalquelle Revue passieren. sub

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