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    Künstlerfamilie präsentiert ihre Werke

    Wie sehr geschätzt und anerkannt die drei Diezer Künstler Willi und Gretelore Herr sowie deren Tochter Christine Herr-Tropp sind, das bestätigte die große Anzahl der Besucher im Haus Eberhard. Etwa 160 Freunde, Bekannte, Künstlerkollegen und nicht zuletzt auch viele Kunstinteressierte erwiesen den drei Künstlern bei der Eröffnung der Ausstellung „(Familie) Herr im Haus (Eberhard)“ die Ehre.

    Diez - Wie sehr geschätzt und anerkannt die drei Diezer Künstler Willi und Gretelore Herr sowie deren Tochter Christine Herr-Tropp sind, das bestätigte die große Anzahl der Besucher im Haus Eberhard. Etwa 160 Freunde, Bekannte, Künstlerkollegen und nicht zuletzt auch viele Kunstinteressierte erwiesen den drei Künstlern bei der Eröffnung der Ausstellung „(Familie) Herr im Haus (Eberhard)“ die Ehre.

    Schwiegersohn Martin Menner, den Diezern inzwischen als exzellenter Darsteller vieler Solorollen im SO-Theater ans Herz gewachsen, hielt die Laudatio. Vor sieben Jahren gab es an gleicher Stelle die erste „Herr“-liche Familienausstellung. Martin Menner beleuchtete die Entwicklung der drei Kunstschaffenden, die er und auch viele Besucher miterlebten. Die Fokussierung ihrer Kunst, die Entwicklung im Zeitraum von sieben Jahren, konnte er aus nächster Nähe bei allen Dreien beobachten.
    „Bei Christines früher Neigung anspruchsvolle Marionetten zu bauen und bis zu den heutigen eindrucksvollen Kinderporträts war es ein langer Weg“, so Menner. „Ihre Eltern nahmen sie zur Sommerakademie nach Frauenau einfach mit, heute ist sie die Assistentin des dortigen Dozenten. Ihre Kinderbilder sind einzigartig, sie berühren den Betrachter“. Von etwa 300 Fotos sucht sie sich das richtige heraus und malt. Mit Erfolg, wie es hier zu sehen ist. Ihre herausragenden Kindergemälde zu beschreiben muss man sehen. Es sind nicht nur Andenken an die Kindheit, es sind gemalte Kostbarkeiten für das ganze Leben.
    Gretelore Herr porträtierte mit ihrem Zeichenstift schon viele Menschen der Region. Ihre geheime Leidenschaft jedoch ist das Fotografieren. Sie hat die Gabe, die komischste Situation schon im Vorfeld zu erkennen und mit der Kamera festzuhalten. Durch Bearbeitung im PC erreicht sie beachtliche Ergebnisse der einfachsten Situationen, die im Alltag niemand beachten würde. So auch in der Präsentation ihrer „Rostbarkeiten“ zu sehen.
    Über Willi Herrs künstlerische Entwicklung berichtete Menner, dass er seine persönliche Handschrift in seinen Tierbildern gefunden hat. Wildtiere in der Natur sind das große Thema von Willi Herr, dass ihm auch schon große Auszeichnungen einbrachten. Sein persönlicher Pinselschwung, so Martin Menner, sei inzwischen deutlich verfeinert. „Er malt nach Vorlagen, denn kein Wildschwein steht ihm lange genug und gefahrlos Modell“. Außer Ehrenscheiben und Tierporträts bringt er die Liebe zu seiner Heimat in Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen zum Ausdruck.

    Die Ausstellung „Herr im Haus“ Eberhard ist noch bis zum 5. Mai zu sehen und täglich von 15 bis 18 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. (wr)

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